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Dortmund verliert zu Hause gegen Salzburg

1:2 im Achtelfinal-Hinspiel der Europa League - Leipzig besiegt Zenit St. Persburg

Dortmunds Mario Götze (l) gegen Diadie Samassekou vom FC Salzburg

Nachrichten | heute plus - Dortmund verliert zu Hause gegen Salzburg

Borussia Dortmund muss um den Einzug ins Viertelfinale der Europa League bangen. Der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga verlor das Hinspiel gegen den FC Salzburg daheim mit 1:2 (0:0).

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Gegen Österreichs Serienmeister sorgte nur der Anschlusstreffer von André Schürrle in der 62. Minute für etwas Hoffnung vor dem Rückspiel am kommenden Donnerstag in Salzburg. Für die Gäste erzielte Valon Berisha beide Tore. Berisha verwandelte in der 49. Minute einen Foulelfmeter und erhöhte sieben Minuten später auch.

Bartras Abschied

Der emotionale Höhepunkt des Abends kam bereits vor dem Anpfiff. Der BVB verabschiedete sich von Marc Bartra, dem einzigen Spieler, der im April 2017 beim Sprengstoffanschlag auf die Mannschaft verletzt worden war. Der spanische Innenverteidiger (jetzt Betis Sevilla) sagte unter Ovationen der Fans auf der Südtribüne "adios" und las gemeinsam mit Stadionsprecher Norbert Dickel die Aufstellung vor.

Nach einem ansprechenden Start wirkten die Aktionen der BVB-Profis allerdings lasch. Salzburg, begleitet von 2000 Fans, hatte mit seiner guten defensiven Ordnung keine große Mühe, den Favoriten vom eigenen Tor fernzuhalten. Es fehlten Leidenschaft und Überraschungsmomente, im Sturm war Michy Batshuayi abgemeldet. Andererseits schien der BVB von Salzburg auch nichts zu befürchten zu haben - bis zur 39. Minute, in Marcel Schmelzer in höchster Not einen Kopfball von Hwang Hee-Chan vor der Torlinie klären musste. Kurz darauf geriet Ömer Toprak ein Rückpass zu kurz. Die Verunsicherung wurde noch größer, als Hwang den Ball an den Pfosten schlenzte.

Pfiffe kein Weckruf

Die meisten der nur 53.700 Zuschauer reagierten mit Pfiffen, die aber kein Weckruf waren. Kurz nach der Pause riss Toprak seinen Gegenspieler ohne jede Not um, Berisha verwandelte den Elfmeter sicher. Wenige Minuten danach verloren die Schwarz-Gelben den Ball im Aufbauspiel - es folgte das 0:2. Der BVB, vollkommen konsterniert, bäumte sich danach nochmal kurz auf. Nach Schürrles Tor hatte der eingewechselte Maximilian Philipp sogar den Ausgleich auf dem Fuß. "Wir hatten in der Offensive sehr viel Leerlauf. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass wir nicht in die Zweikämpfe gehen. Es gibt zum Glück noch ein zweites Spiel. Wir haben die Qualität, in Salzburg zu gewinnen", meinte BVB-Trainer Peter Stöger nach dem Abpfiff.

Leipziger Sieg mit Wermutstropfen

Timo Werner bei RB Leipzig - Zenit St. Petersburg
Timo Werner trifft für Leipzig Quelle: dpa

RB Leipzig kann sich bessere Hoffnungen auf das Erreichen des Viertelfinales der Europa League machen. Die Sachsen gewannen das Achtelfinal-Hinspiel gegen Zenit St. Petersburg vor heimischem Publikum mit 2:1 (0:0). Bruma traf in der 56. Minute nach Zusammenspiel mit Timo Werner zur Führung für die Leipziger. Werner selbst erzielte in der 77.Minute das 2:0. Domenico Criscito verkürzte allerdings vier Minuten vor Schluss für St. Petersburg per Freistoß-Treffer.

Dem Tabellensechsten der Bundesliga reicht im Rückspiel am kommenden Donnerstag im WM-Stadion der russischen Ostsee-Hafenstadt ein Unentschieden für den Einzug in die nächste Runde. Zenit hat allerdings mit vier Siegen in vier Spielen die beste Heimbilanz aller Teams in der Europa League.

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