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Frankfurt und Schalke sind weiter

DFB-Pokal: Eintracht und S04 erreichen Halbfinale

Boateng beim Torschuss

Nachrichten | heute plus - Frankfurt und Schalke sind weiter

Eintracht Frankfurt und der FC Schalke 04 haben das Halbfinale im DFB-Pokal erreicht. Frankfurt schlug schwache Mainzer mit 3:0, Schalke setzte sich gegen den VfL Wolfsburg mit 1:0 durch.

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Drei Gastgeschenke der besonders amateurhaften Art haben Eintracht Frankfurt den Weg ins DFB-Pokal-Halbfinale geebnet. Die Hessen gewannen am Mittwochabend ein einseitiges Rhein-Main-Derby gegen den FSV Mainz 05 mit 3:0 (1:0) und sind jetzt nur noch einen Sieg von der erneuten Endspiel-Teilnahme in Berlin entfernt. Die Halbfinal-Paarungen werden am Sonntag ausgelost.

Mainz wie ein Absteiger

Ante Rebic (17.) nach einem kapitalen Fehler von 05-Keeper Rene Adler, Innenverteidiger Alexander Hack per Eigentor (53.) und Omar Mascarell (62.) als Nutznießer eines weiteren Hack-Fehlers trafen für den Bundesliga-Sechsten. Der Liga-Drittletzte aus Mainz, bei dem Danny Latza noch die Rote Karte sah (82.), enttäuschte auf der ganzen Linie.

Vor 48.200 Zuschauern in der Frankfurter Arena gaben die Gastgeber zu Beginn mächtig Gas. Die Mainzer Defensive hinterließ dabei keinen guten Eindruck - was sich im Laufe der Partie fortsetzen sollte. Marius Wolf (6.) und Marco Russ (11.) vergaben die ersten Möglichkeiten für die Eintracht. Bei der Führung der Frankfurter bestand nicht die Gefahr, dass Rebic die Chance vergibt. Der Kroate durfte den Ball nach dem Fehler Adlers ins leere Tor schieben. Bei seinem verpatzten Abspiel war dem Keeper die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. Auch nach dem Rückstand lief bei de Mainzern kaum etwas zusammen. Der ganz schwache Auftritt bis zur Pause war Wasser auf die Mühlen der Schwarz-Kritiker. Der Coach selbst fluchte unaufhörlich an der Seitenlinie.

Kein Aufbäumen erkennbar

In der Pause schien Schwarz die richtigen Worte gefunden zu haben. Der FSV war zu Beginn des zweiten Durchgangs wesentlich besser im Spiel. Das Ganze war aber nur ein Strohfeuer. Hack schaffte es mit seinem Eigentor und seinem Stockfehler fast im Alleingang, Frankfurt endgültig auf die Siegerstraße zu bringen. Von einem Aufbäumen der Gäste war im Anschluss nichts zu sehen. Die Mainzer schienen sich ihrem Schicksal zu ergeben, Latza flog nach einem groben Foulspiel noch vom Platz.

Die Stimmen der Trainer

Burgstaller schießt S04 ins Halbfinale

Guido Burgstaller trifft zum 1:0.
Guido Burgstaller trifft zum 1:0. Quelle: ap

Das Halbfinale wird komplettiert vom FC Schalke 04. Guido Burgstaller war der Sieggarant für die Königsblauen. Der Österreicher erzielte beim 1:0 (1:0) gegen den VfL Wolfsburg nach einer schönen Einzelleistung das Tor des Tages (10.). Eingeleitet hatte den dem Treffer vorausgehenden Konter Amine Harit mit einem waghalsigen Tänzchen im eigenen Strafraum. Für Wolfsburg war es das erste, letzte und einzige Gegentor im DFB-Pokal 2017/18.

Burgstallers Tor war einer von wenigen Höhepunkten in einer zerfahrenen Partie. Yunus Malli traf die Latte des Schalker Gehäuses (25.), Leon Goretzka klärte einen Kopfball von Daniel Didaviauf der Linie (85.). Ansonsten bekamen die 50.642 Zuschauer in Gelsenkirchen viel Leerlauf zu sehen. S04 zog sich mit der Führung im Rücken weit zurück und über überließ Wolfsburg meist den Ball. Der VfL tat sich aber schwer, Tempo ins Spiel zu bringen und Lücken in der Schalker Defensive zu finden. Einzig Malli ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen, aber auch dem türkischen Nationalspieler gelang nicht alles. Stattdessen verflachte die Partie immer mehr und auf beiden Seiten häuften sich die Fehler.

Schwaches Spiel in Gelsenkirchen

Auch die Pause brachte keine Besserung - beide Teams stellten die 50.642 Zuschauer vor eine echte Geduldsprobe. Wolfsburg kam kaum strukturiert nach vorne, Schalke tat nicht mehr als nötig, um die Führung zu verwalten und den VfL vom eigenen Tor fernzuhalten. Es häuften sich die Fouls - doch auch die Standards brachten nichts ein. So beschränkten sich die Fans darauf, die wenigen gelungenen Aktionen zu bejubeln: etwa eine starke Grätsche von Max Meyer im Mittelfeld oder einen gewonnen Zweikampf von Abwehrchef Naldo.

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