Hoffenheim bricht den Bann

Europa League: Nächste Blamage für Köln und Hertha

Hoffenheim´s Benjamin Hubner & Nadiem Amiri

Nachrichten | heute plus - Hoffenheim bricht den Bann

Die TSG Hoffenheim hat in der Europa League die Sieglos-Serie der deutschen Klubs beendet. Am dritten Spieltag gelang ein 3:1-Sieg über Istanbul Basaksehir. Zappenduster sieht’s hingegen für den 1. FC Köln (0:1 gegen Borissow) und Hertha BSC (1:2 gegen …

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TSG Hoffenheim - Istanbul Basaksehir 3:1 (0:0)

Dank des Sieges bleibt die TSG im Rennen um Platz zwei, der zum Einzug in die nächste Runde berechtigt. Die Tore erzielten Benjamin Hübner (52.), Nadiem Amiri (59.) und Nico Schulz (75.) - sowie Stefano Napoleoni (90.+3) für Istanbul.

Hoffenheim brauchte einige Minuten, um gegen die körperlich robusten Gäste in die Partie zu finden, ehe Basaksehir den Hoffenheimer mehr und mehr die Spielkontrolle überließ. Die für Steven Zuber und Andrej Kramaric neu in die Starformation gerückten Pavel Kaderabek und Schulz machten auf den Außenbahnen viel Druck. Hoffenheim ließ allerdings wie zuletzt so oft zunächst die nötige Effizienz vor dem Tor vermissen.

Das änderte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs. 1899 bestimmte weiter das Spiel, hatte mehr Ballbesitz und erarbeitete sich zahlreiche Freistöße und Ecken. Der insgesamt achte Eckstoß brachte das 1:0. Demirbay flankte punktgenau auf Hübner, der Verteidiger traf per Kopf.

Und Hoffenheim legte nach. Erneut war eine Demirbay-Flanke der Ausgangspunkt. Amiri nahm den Ball direkt und baute den Vorsprung aus. Die TSG hatte sichtlich Spaß am Offensivfußball. Die Gastgeber spielten weiter nach vorne und kamen durch Schulz eine Viertelstunde vor dem Ende noch zu einem weiteren Treffer. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit von Napoleoni war nur noch eine Randnotiz.

Borissow - Köln 1:0 (0:0)

Wieder ordentlich gespielt – und wieder verloren. Der 1. FC Köln hatte das Spiel gegen biedere Weißrussen im Griff. Auch der kurzfristige Ausfall von Kapitän Matthias Lehmann, der von Salih Özcan ersetzt wurde, fiel nicht weiter ins Gewicht.

BETA Borisov´s Maksim Volodko (l) & Dominique Heintz vom 1. FC Köln
Borissows Maksim Volodko (l.) gegen Dominique Heintz (Köln). Quelle: epa

BATE zog sich weit zurück und stellte den FC mit einer dichten Defensive vor eine schwierige Aufgabe. Um den Abwehrriegel der Gastgeber zu knacken, fehlte es den Kölnern oft an Tempo und Ideen. Borissow stellte mit dem Tor von Aleksej Rios (55.) den Spielverlauf auf den Kopf.

Zwar rannte der FC weiterhin an, im Zentrum fehlte aber oft ein Abnehmer. Einer wie Jhon Cordoba, der jedoch weiterhin verletzt ausfällt. Oder Claudio Pizarro, der in der Europa League nicht spielberechtigt ist.

Am Ende hatten die Kölner noch Glück. Erst vergab Mikhail Gordeychuk nach einem Patzer von Keeper Timo Horn freistehend, dann verstolperte Maksim Volodko in aussichtsreicher Position.

Luhansk - Hertha 2:1 (1:0)

Berlin's Alexander Esswein (c-l) & Zorya's Silas
Berlins Esswein (helles Trikot) gegen Silas Quelle: epa

Hertha begann engagiert. Mitchell Weiser (7.) hatte die frühe Führung auf dem Fuß. Im weiteren Verlauf fehlte vorne die Durchschlagskraft. Luhansk, Siebter der ukrainischen Liga, erarbeitete sich mit starkem Zweikampfverhalten und ansehnlichem Direktspiel mehr und mehr Spielanteile. Der Brasilianer Silas erzielte mit einem Freistoß das 1:0 (42.).

Davie Selke glich in der 57. Minute aus. In der Schlussphase wurden die Berliner wieder etwas stärker. Vedad Ibisevic vergab in der 76. Minute die Führung. Besser machten es die Urkainer, für die Alexander Swatok den Siegtreffer erzielte (79.).

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