Deutsche Pleitenserie in Europa League

Bundesligisten verlieren allesamt

Europa League: Ludogorez Rasgrad - TSG 1899 Hoffenheim

Nachrichten | heute plus - Deutsche Pleitenserie in Europa League

Dreifache Nullnummer in Europa: Hoffenheim, Köln und Hertha verloren in der Europa League allesamt ihre Zweitrundenspiele.

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Die TSG Hoffenheim hat den ersten Sieg auf der europäischen Fußball-Bühne erneut verpasst und damit die totale Pleitenwoche der deutschen Klubs in der Europa League perfekt gemacht. Der Bundesliga-Zweite unterlag in einer hektischen Partie bei Ludogorez Rasgrad mit 1:2 (1:0).

Mit dem schnellsten deutschen Tor in der Europa-League-Geschichte durch Pavel Kaderabek nach 96 Sekunden waren die Kraichgauer zunächst in Führung gegangen. Nach der Pause drehte der bulgarische Meister das Spiel und traf nach 45 Sekunden durch Swetoslaw Djakow zum Ausgleich. Mit einem Konter sorgte der Kongolese Jody Lukoki (72.) letztendlich für den nicht unverdienten Erfolg der Gastgeber. Erneut hatte Hoffenheim in der Europa League eine Führung aus der Hand gegeben.

FC scheitert am Pfosten

Zuvor verlor der FC sein erstes internationales Heimspiel seit 25 Jahren gegen Roter Stern Belgrad mit 0:1 (0:1). In Köln zeigten die Domstädter nach einer ganz schwachen ersten Halbzeit und dem verdienten 0:1-Rückstand durch Richmond Boakye (30.) zwar eine starke Reaktion und erhöhten den Druck. Der Ausgleich fiel aber trotz guter Chancen und dreier Pfostentreffer von Milos Jojic (58., 66.) und Leonardo Bittencourt (74.) nicht mehr.

Im Stadion blieb es zwischen den als verfeindet geltenden Fanlagern ruhig. Die Kölner Polizei, die die Begegnung im Vorfeld zu einem Hochsicherheitsspiel erklärt hatte, war mit Tausenden Einsatzkräften vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten. Dies gelang weitestgehend, auch beim Fanmarsch der serbischen Anhänger quer durch die Stadt bis zum Stadion blieb es grundsätzlich friedlich.

Hertha verliert im hohen Norden

Hertha BSC unterlag in der schwedischen Provinz bei Östersunds FK ebenfalls mit 0:1 (0:1). Beim ersten Europa-League-Auswärtsspiel der Berliner seit 2.774 Tagen war Abwehrspieler Jordan Torunarigha Pechvogel des Abends. Der 20-Jährige, der auf der ungewohnten rechten Abwehrseite spielte, verursachte einen umstrittenen Handelfmeter, den Östersunds Kapitän Brwa Nouri sicher zum Siegtreffer (22.) verwandelte.

Auf den Rückstand fand Hertha drei Tage vor dem Heimspiel im Olympiastadion gegen den taumelnden Rekordmeister Bayern München nur wenig Antworten. Insgesamt war das Spiel des Hauptstadt-Klubs zu statisch. Die Berliner scheiterten an ihrer mangelhaften Chancenauswertung.

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