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DHB-Team schafft Einzug in Hauptrunde

Handball-WM | Deutschland - Frankreich 25:25

Nachrichten | heute plus - DHB-Team schafft Einzug in Hauptrunde

Die deutschen Handballer haben nach einem packenden Remis gegen Titelverteidiger Frankreich den Einzug in die Hauptrunde der Heim-WM perfekt gemacht.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.01.2020, 23:59

In einem teils hochspannenden Spitzenspiel trennte sich die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop in Berlin mit 25:25 (12:10) vom Weltmeister.

Vor 13.500 Zuschauern in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena waren Uwe Gensheimer, Martin Strobel und Fabian Wiede mit je vier Treffern bester Werfer der DHB-Auswahl. Eine Bestnote verdiente sich aber vor allem die gesamte deutsche Defensivreihe. Im abschließenden Vorrundenspiel spielt die deutsche Mannschaft nun am Donnerstag (18 Uhr/ARD) gegen Serbien.

Wolff diesmal auf den Punkt

Vor dem Anpfiff hatten die deutschen Spieler im Teamhotel die Nachricht vom Sieg Brasiliens gegen Russland erhalten, durch den der Punktverlust vom 22:22 gegen die Russen mit großer Wahrscheinlichkeit keine Bedeutung für den weiteren Turnierverlauf hat. Dies schien die Prokop-Schützlinge zusätzlich zu beflügeln.

Vor allem in der Abwehr beeindruckte die deutsche Mannschaft, die in den ersten zehn Minuten nur zwei Gegentore zuließ. Das lag auch an Torwart Andreas Wolff, der anders als im Russland-Spiel sofort auf Betriebstemperatur war. Dennoch konnte sich die DHB-Auswahl nicht absetzen, weil im Angriff zu viele Chancen vergeben wurden. Unter anderen scheiterte Kapitän Gensheimer erstmals im Turnier vom Siebenmeterstrich an Frankreichs Keeper Vincent Gerard.

Felsenfeste Defensive

Der Titelverteidiger, der weiter auf Nikola Karabatic verzichtete, ging in der 19. Minute beim 5:4 erstmals in Führung. Beeindrucken ließ sich die DHB-Auswahl davon nicht. Die Defensive stand felsenfest, wofür Patrick Wiencek sinnbildlich stand. Der Kreisläufer vom THW Kiel musste schon nach 20 Minuten sein zerschlissenes Trikot tauschen. Mit einem 3:0-Lauf brachte sich der Gastgeber wieder in Vorderhand. Nun war endgültig Feuer unter dem Dach. Angetrieben von den Fans legten die Hausherren nun auch in der Offensive zu. Der Lohn war eine Zwei-Tore-Führung zur Pause.

Den besseren Start nach dem Wechsel erwischten die Franzosen, die in der 36. Minute beim 15:14 wieder die Führung übernahmen. Prokop reagierte und schickte nun Silvio Heinevetter zwischen die Pfosten. Der Torwart der Füchse Berlin konnte jedoch weitere Gegentore nicht verhindern. So lief die DHB-Auswahl erst einmal einem knappen Rückstand hinterher, ehe in doppelter Überzahl das 18:17 (44.) gelang.

In der dramatischen Schlussphase hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Sitzen. Jede gelungene Aktion der deutschen Mannschaft wurde frenetisch bejubelt. Zehn Minuten vor Ultimo kam Wolff wieder auf das Parkett und meldete sich gleich mit einer Glanztat zurück. Doch es blieb bis zum Ende eng.

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