Rees schafft Olympia-Norm - Björndalen vor Aus

Biathlon - Weltcup in Ruhpolding

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Biathlet Roman Rees hat zum Auftakt des Heim-Weltcups in Ruhpolding die Olympia-Norm geschafft. Beim fünften Saisonsieg des Franzosen Martin Fourcade belegte Rees im Einzel den vierten Platz.

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Der 24-jährige Rees blieb fehlerfrei und hatte am Ende nur 12,8 Sekunden Rückstand auf Rang drei. In die Top 20 liefen noch Arnd Peiffer als Elfter, Simon Schempp als 13. und Johannes Kühn auf Rang 16. Zweiter hinter Fourcade wurde der Tscheche Ondrej Moravec, Johannes Thingnes Bö aus Norwegen belegte den dritten Platz.

Björndalen verpasst Olympia-Quali

Rekord-Weltmeister Ole Einar Björndalen verpasste als 42. derweil die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Südkorea. Dafür hätte der erfolgreichste Biathlet der Welt in seinem 575. Weltcup-Rennen in die Top Sechs kommen müssen.

Weil sich der Norweger auch nicht für den Massenstart am Sonntag qualifizierte, könnte es sogar das letzte Karriererennen des 94-maligen Weltcupsiegers und 20-maligen Weltmeisters gewesen sein. Im ZDF-Interview wollte sich Björndalen hinsichtlich seiner Zukunft noch nicht richtig festlegen. Auch sein Trainer vermied im Gespräch mit Nils Kaben ein klares Statement.

Lange auf Kurs

Zuvor sah es lange danach aus, als könnte Björndalen die Olympia-Norm meistern. 13 Schuss blieb der erfolgreichste olympische Wintersportler fehlerfrei, dann kassierte er im dritten Schießen zwei Strafminuten und fiel von Rang vier auf Position 34 zurück. Ein Fehler kam im letzten Schießen noch hinzu.

Ursprünglich hatte der Rekordweltmeister und Rekordweltcupsieger nach der Heim-WM 2016 seine Karriere beenden wollen. Doch weil es in Oslo mit den WM-Medaillen 41 bis 44 so gut gelaufen war, kam es zum Rücktritt vom Rücktritt. Doch nun scheint der achtmalige Olympiasieger nicht mehr so richtig konkurrenzfähig zu sein.

Podest knapp verpasst

Vor dem Frauen-Einzel am Donnerstag (ab 14 Uhr live ZDF) schafften es die deutschen Biathlon-Männer auch beim zweiten Heim-Weltcup nicht auf das Podest - aber es war knapp. Vor 10.500 Zuschauern in der Chiemgau-Arena war der fehlerfrei gebliebene Roman Rees bester Skijäger aus dem Team von Bundestrainer Mark Kirchner.

"Ich bin superglücklich. Ich habe geschafft, was ich mir vorgenommen habe. Es ist ein Traum", sagte der 24-Jährige, nachdem er die Olympia-Norm geknackt hatte. "Er ist einer, der solide, hart arbeitet", sagte Männer-Bundestrainer Mark Kirchner. "Er ist ein ganz aufgeschlossener Mensch, der sich für vieles interessiert. Und er bringt seinen Humor mit in die Mannschaft."

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