DFB-Frauen wieder in Torlaune

Auftakt der WM-Qualifikation: 6:0 (4:0) gegen Slowenien

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Die DFB-Frauen sind mit einem klaren Sieg in die WM-Qualifikation gestartet. Das Team von Bundestrainerin Steffi Jones gewann in Ingolstadt mit 6:0 (4:0) gegen Slowenien.

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.09.2018, 20:03

Vor 3112 Zuschauern im Sportpark erzielten Svenja Huth (15. Min.), Dzsenifer Maroszan (18./Foulelfmeter), Kathrin Hendrich (35.), Tabea Kemme (45./80.) und Kristin Demann (89.) die Tore.

Almuth Schult verletzt

Am Sonntag reist das DFB-Team über Dresden nach Tschechien, wo am Dienstag (18 Uhr/ARD) in Usti nad Labem die nächste Pflichtübung in der WM-Quali (die Endrunde 2019 findet in Frankreich statt) auf den Olympiasieger wartet. Dort muss die DFB-Auswahl womöglich ohne Almuth Schult auskommen. Nach einem Tritt auf den Fuß wurde die Torhüterin nach nur 24 Minuten ausgewechselt und gleich zum Röntgen ins Krankenhaus gefahren. Für die Wolfsburgerin kam Laura Benkarth zum Einsatz und überzeugte als Vertretung der Nummer eins.

Jones, die in der 4-4-2-Formation erstmals auf ihre bislang bevorzugte Mittelfeldraute verzichtete, hatte nach der Viertelfinal-Aus in den Niederlanden eine Reaktion ihres Teams gefordert. Vor 3112 Zuschauern wirkte der haushohe Favorit in den ersten Minuten jedoch erstaunlich fahrig - dann aber zumindest effektiv.

Fußballerin des Jahres trifft

Den ersten schnellen Angriff über die linke Seite vollendete Huth nach perfekter Vorarbeit von Carolin Simon per Kopf zur Führung. Für die Stürmerin von Turbine Potsdam war es im 29. Länderspiel das erste Tor im DFB-Trikot. Nach einem Foul im Strafraum an Kemme verwandelte Deutschlands Fußballerin des Jahres Marozsan den fälligen Elfmeter sicher. Das DFB-Team blieb gegen den defensiven Weltranglisten-58. am Drücker, ohne spielerisch zu überzeugen.

Jubilarin Simone Laudehr zeigte beim Comeback nach 13-monatiger Verletzungspause in ihrem 100. Länderspiel, warum sie bei der EM schmerzlich vermisst wurde. Lauffreudig, ballsicher und zweikampfstark belebte sie als Aktivposten das deutsche Spiel.
In der Defensive bot Jones Hendrich neben Abwehrchefin Babett Peter auf. Die Frankfurterin leistete sich einige Schnitzer, bewies aber beim 3:0 nach einem Marozsan-Freistoß ihre Kopfballstärke.

Deutschland - Slowenien 6:0 (4:0)

  • Deutschland: Schult/VfL Wolfsburg (26 Jahre/47 Länderspiele) ab 26. Benkrath/SC Freiburg (24/6) - Maier/Bayern München (24/57), Hendrich/1. FFC Frankfurt (25/17), Peter/VfL Wolfsburg (29/112) ab 64. Elsig/1. FFC Turbine Potsdam (25/2), Simon/SC Freiburg (24/6) - Laudehr/Bayern München (31/100) ab 72. Islacker/Bayern München (29/20), Demann/Bayern München (24/15), Maroszan/Olympique Lyon (25/79), Däbritz/Bayern München (22/47) - Huth/1. FFC Turbine Potsdam (26/29), Kemme/1. FFC Turbine Potsdam (25/41)
  • Slowenien: Cevnik - Kralj, Erman, Rozmaric, Agrez - Makovec, Conc ab 64. Mori, Zver - Erzen, Prasnikar ab 84. Rogan, Tibaut ab 79. Kolbl. - Trainer: Rob Schiedsrichterin: Wolha Ziareschka (Weißrussland)
  • Tore: 1:0 Huth (14.), 2:0 Marozsan (18., Foulelfmeter), 3:0 Hendrich (35.), 4:0 Kemme (45.+2), 5:0 Kemme (80.), 6:0 Demann (88.)
  • Zuschauer: 3112
  • Gelbe Karten: keine

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