Grindel ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt

DFB-Präsident nun auch Mitglied im FIFA-Council

Nachrichten | heute - Grindel ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt

Ein Jahr nach seinem Aufstieg zum DFB-Präsidenten hat Reinhard Grindel den Sprung in die Top-Gremien des internationalen Fußballs geschafft. Der 55-Jährige wurde beim UEFA-Kongress in Helsinki ins FIFA-Council und das UEFA-Exekutivkomitee gewählt.

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Nach der Sperre von Vorgänger Wolfgang Niersbach im vergangenen Juli ist der DFB damit wieder in den Regierungen des Welt- und Kontinentalverbands vertreten. Bei der Wahl für acht freie Plätze in der UEFA-Regierung erhielt Grindel die fünftmeisten Stimmen der elf Kandidaten. Insgesamt votierten beim Treffen der 55 Mitgliedsverbände 44 Vertreter für den früheren Bundestagsabgeordneten. Der Engländer David Gill und der Niederländer Michael van Praag ziehen erneut in das wichtigste Gremium des Kontinentalverbands ein.

"Es ist wichtig, dass wir als DFB die Möglichkeit bekommen, bei sportpolitischen Entscheidungen in der UEFA und FIFA unsere Position am Beratungstisch deutlich machen zu können", sagte Grindel. Im September 2018 vergibt das UEFA-Exko die EM 2024, um die sich Deutschland und die Türkei bewerben.

Niersbachs verbliebene Amtszeit

Beim Einzug ins FIFA-Council hatte Grindel keinen Gegenkandidaten, wurde per Akklamation gewählt und wird die verbliebene Amtszeit Niersbachs von noch zwei Jahren fortsetzen. "Herzlich Willkommen", gratulierte FIFA-Präsident Gianni Infantino schon zuvor in seiner Rede. "Es gibt eine Menge Arbeit zu leisten in der FIFA, wir werden sie mit voller Stärke in der FIFA brauchen." In der UEFA-Exekutive wird er maximal zwölf Jahre bleiben können.

Der UEFA-Kongress verabschiedete ein Reformpaket und passte damit die Statuten des Kontinentalverbands an die Regularien der FIFA an. Damit wurde die Amtszeit des Präsidenten und der Exekutiv-Mitglieder auf maximal drei Wahlperioden à vier Jahre beschränkt. Zudem dürfen zukünftig nur noch Funktionäre ins Exko einziehen, wenn sie eine Führungsposition auf nationaler Fußball-Ebene innehaben. Darüber hinaus wurden die beiden Sitze der Europäischen Club-Vereinigung ECA im Exekutivkomitee aufgewertet, sie sind nun auch stimmberechtigt. Die ECA wird von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Juves Andrea Agnelli vertreten.

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Schon vor seiner Wahl ins UEFA-Exekutivkomitee verteidigt DFB-Präsident Reinhard Grindel die umstrittene Nations League. Kritik dafür bekommt er vom Bundesliga-Boss.

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