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Freiheit für Assange gefordert - Prominenter Protest in London

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Von Pink-Floyd-Gründer Roger Waters bis zu Griechenlands Ex-Finanzminister Gianis Varoufakis: In London haben Hunderte gegen eine Auslieferung von Assange an die USA protestiert.

Gianis Varoufakis protestiert in London
Varoufakis protestiert in London.
Quelle: Isabel Infantes/PA Wire/dpa

Kurz vor Beginn der Anhörung des Wikileaks-Gründers Julian Assange haben Prominente am Samstag auf einem Protestmarsch in London dessen Freiheit gefordert. Sie demonstrierten gegen die mögliche Auslieferung des gebürtigen Australiers an die USA.

Zu den Teilnehmern gehörten der Musiker und Produzent Brian Eno, Roger Waters (Pink Floyd), Chrissie Hynde (The Pretenders), die Rapperin M.I.A. und der frühere griechische Finanzminister Gianis Varoufakis. Der Protestzug endete in der Nähe des Parlaments.

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Auch Assanges Vater nahm daran teil. Er verstehe nicht, warum sein Sohn im Gefängnis sei, sagte John Shipton. "Die Haft ist unbegründet."

Modedesignerin Vivienne Westwood nannte Assange einen "Engel der Demokratie" und verlangte von der Justiz, ihn auf freien Fuß zu setzen. Demonstranten riefen "Schäm dich, Boris" (Johnson), auf Plakaten stand unter anderem "Journalismus ist kein Verbrechen".

Die Anhörung Assanges beginnt am Montag in London. Der 48-Jährige sitzt im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh. Seine Anwälte und sein Vater berichteten, dass sich Assanges Gesundheitszustand in letzter Zeit etwas gebessert habe, da er nicht mehr von anderen isoliert werde und im Gefängnis an die frische Luft dürfe.

Der Fall Assange: Schwere Vorwürfe gegen Behörden

Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, hatte kürzlich schwere Vorwürfe gegen die Behörden in Großbritannien, Schweden, den USA und Ecuador erhoben. In seinen Augen wird an Assange ein Exempel statuiert, um Journalisten einzuschüchtern.

Die Vereinigten Staaten werfen Assange vor, der US-Whistleblowerin Chelsea Manning - damals noch Bradley Manning - geholfen zu haben, geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan zu veröffentlichen. Dadurch wurden von US-Soldaten begangene Kriegsverbrechen bekannt. Es liegen 18 Anklagepunkte vor. Bei einer Verurteilung in allen Punkten drohen Assange bis zu 175 Jahre Haft.

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