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"Kein Platz im Klerus" - Papst: Homosexualität ist Modeerscheinung

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Papst Franziskus hatte zu Beginn seines Pontifikats Hoffnungen auch auf eine Liberalisierung der kirchlichen Haltung zur Homosexualität geweckt. Doch da bleibt er auf Linie.

Papst Franziskus bei einer Messe in der Peterskirche. Archivbild
Papst Franziskus bei einer Messe in der Peterskirche. Archivbild
Quelle: Andrew Medichini/AP/dpa

Papst Franziskus hat vor Homosexualität als "Modeerscheinung" gewarnt. In den Reihen des Klerus gebe es für gleichgeschlechtliche Liebe keinen Platz, sagte der Papst in einem in Rom veröffentlichten Interviewbuch.

"In unseren Gesellschaften scheint Homosexualität modisch zu sein, und dies beeinflusst in gewisser Weise auch das Leben der Kirche", sagte Franziskus. Dies bereite ihm Sorge. Mit einem kirchlichen Amt sei gelebte Homosexualität nicht vereinbar, stellte der Papst klar.

Papst Franziskus fasst sich während seiner wöchentlichen Generalaudienz an die Stirn, aufgenommen am 29.08.2018 im Vatikan, Italien

Neues Buch - Papst nennt Homosexualität Modeerscheinung

Papst Franziskus spricht sich zwar immer wieder gegen Diskriminierung von Schwulen aus. Doch in der Kirche will er sie nicht haben. Wie er das begründet, erklärt er nun.

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