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"Keine großen Anstöße mehr" - GroKo endet laut Merz noch 2019

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Spätestens nach dem Rücktritt von SPD-Chefin Andrea Nahles wankt die Große Koalition erneut. Auch Ex-Unionsfraktionschef Merz sieht ihr Ende gekommen.

Friedrich Merz scheiterte bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden.
Friedrich Merz scheiterte bei der Wahl zum CDU-Vorsitzenden.
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Friedrich Merz (CDU) rechnet mit einem baldigen Ende der Koalition zwischen Union und SPD. "Die Große Koalition hält nicht über den Jahreswechsel 2019/2020 hinaus", sagte Merz dem "Handelsblatt". Technisch sei die Regierung handlungsfähig. Es kämen aber "keine großen gesellschaftspolitischen Anstöße mehr."

Den Grünen, laut Merz "Wettbewerber Nummer eins", warf er "Umweltpopulismus" vor. Sie versprächen "eine schöne neue Welt", würden aber "auf komplexe Fragen zu einfache Antworten geben".

Merz: GroKo war nur zweite Wahl

Für die SPD war es eine Zwangsheirat.
Friedrich Merz, CDU

Als Gründe für seine Einschätzung führte Merz an, die Regierungskoalition sei "sowohl bei den Akteuren als auch bei den Bürgern ja nie sonderlich beliebt" gewesen. Sie sei nur zweite Wahl nach den gescheiterten Jamaika-Verhandlungen zwischen Union, Grünen und FDP gewesen. "Und für die SPD war es eine Zwangsheirat", sagte Merz, der im Dezember Annegret Kramp-Karrenbauer im Rennen um den CDU-Parteivorsitz unterlegen war. "Das alles bricht jetzt wieder auf."

Merz, der kürzlich zum stellvertretenden Vorsitzenden des CDU-Wirtschaftsrats gewählt wurde, forderte eine Diskussion über eine Agenda 2030, ein Programm für die Vereinbarkeit von Wirtschaft und Umwelt.

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