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"Tiger"-Hubschrauber - Bundeswehr verhängt Flugstopp

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Meldungen über mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr haben keine Seltenheit. Nun müssen alle Hubschrauber des Typs "Tiger" vorerst am Boden bleiben.

Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr vom Typ Tiger. Archivbild
Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr vom Typ Tiger. Archivbild
Quelle: Philipp Schulze/dpa

Die Bundeswehr hat einen vorläufigen Flugstopp für alle Hubschrauber des Typs "Tiger" verhängt. Zuvor habe es eine Information von Seiten der Industrie gegeben, "dass bestimmte Bolzen, die im Kampfhubschrauber Tiger verbaut sind, einen Mangel aufweisen könnten." Das teilte das Kommando Heer mit.

Vor neuen Flügen sollten die Maschinen "gründlich überprüft und falls notwendig Bolzen ausgetauscht" werden. Bei der Hubschrauberflotte der Bundeswehr hatte es wiederholt Probleme gegeben.

Flugsicherheitsausschuss einberufen

Von der durch den General Flugbetrieb Heer angeordneten Flugpause betroffen sind demnach die Kampfhubschrauber "Tiger" im Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar und im Deutsch-Französischen Heeresfliegerausbildungszentrum in Le Luc in Frankreich. "Sicherheit hat für die Bundeswehr oberste Priorität", hieß es in der Erklärung.

Für diesen Freitag sei der Flugsicherheitsausschuss einberufen worden. Dieses Expertengremium solle das weitere Vorgehen erörtern. Der betreffende Bolzen ist den Angaben zufolge auch im Transporthubschrauber NH90 sowie im Schulungshubschrauber EC135 der Bundeswehr verbaut. Da dies aber hier keine sicherheitsrelevanten Stellen betreffe, laufe der Flugbetrieb im Heer mit diesen Maschinen weiter.

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