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0,35 Prozent des BIP - IWF fordert EU-Krisenfonds

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In Europa hat die Konjunktur zuletzt wieder angezogen. Der richtige Zeitpunkt zur Vorsorge für schlechte Zeiten, findet der IWF.

IWF-Chefin Christine Lagarde.
IWF-Chefin Christine Lagarde.
Quelle: Soeren Stache/dpa

Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, macht sich für einen milliardenschweren Krisenfonds für die Euro-Zone stark. Jedes Euro-Land solle pro Jahr 0,35 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) dort einzahlen, sagte sie beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Damit könne die Gefahr schwerer ökonomischer Verwerfungen um mehr als 50 Prozent reduziert werden, so Lagarde. Für Deutschland wären das rund 11,4 Milliarden Euro pro Jahr.

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