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1. FC Nürnberg - "Club" trennt sich auch von Köllner

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Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg trennt sich von Aufstiegstrainer Michael Köllner. Köllner werde im Laufe des Tages von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein mit.

1. FC Nürnberg: Michael Köllner (bis 12.2.19)
Mit dem 1. FC Nürnberg schaffte Michael Köllner auf Anhieb den Aufstieg die Bundesliga. Nach 15 sieglosen Partien musste Köllner nach dem 21. Spieltag gehen. Interimistisch übernehmen der bisherige Co-Trainer Boris Schommers und Vereinslegende Marek Mintal.
Quelle: dpa

Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Nürnberg trennt sich von Aufstiegstrainer Michael Köllner. Köllner werde im Laufe des Tages von seinen Aufgaben entbunden, teilte der Verein am Dienstag mit.

Nur elf Stunden zuvor hatte der Verein Sportvorstand Andreas Bornemann beurlaubt, der Köllners Fürsprecher war. Der "Club" ist seit 15 Bundesligaspielen sieglos und hat letztmals Ende September eine Partie im Oberhaus gewonnen. Interimistisch übernehmen der bisherige Co-Trainer Boris Schommers und Vereinslegende Marek Mintal. Den Vorstandsposten von Bornemann übernimmt zunächst Marketingleiter Marcus Rößler.

Aufsichtsratschef Thomas Grethlein erklärte, die Suche nach einem neuen Sportvorstand erst einmal Vorrang, diese solle "mit aller Sorgfalt" geschehen. Die erste Aufgabe des künftigen Sportchefs werde es, "einen passenden Trainer für den 1. FC Nürnberg zu finden".

Sportliche Ziele "stark gefährdet"

Die Entlassung von Bornemann, der sich auch zuletzt noch hinter Coach Köllner gestellt hatte, wurde vom Aufsichtsrat nach einer stundenlangen Sitzung am späten Montagabend beschlossen. "Leider konnten wir uns mit Andreas Bornemann nicht auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft, gerade auch in Bezug auf das Cheftraineramt verständigen", hatte der neunköpfige Aufsichtsrat daraufhin um 0.20 Uhr in der Nacht auf Dienstag mitgeteilt.

"Vor allem der enttäuschende Auftritt im Pokalspiel beim Hamburger SV hat uns schwer getroffen. Dieses Spiel, gepaart mit der sportlichen Durststrecke in der Liga von 15 Begegnungen ohne Sieg, machte uns klar, dass wir als Gremium noch einmal einen genauen Blick auf die aktuelle Lage werfen und die momentane Situation erneut eingehend analysieren müssen", hieß es in der Erklärung. Die sportlichen Ziele seien stark gefährdet, hieß es weiter.

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