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14-jährige Keira erstochen - Neun Jahre Haft für Mitschüler

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Unter Ausschluss der Öffentlichkeit ist das Urteil um den Tod der Berliner Schülerin Keira gefallen. Ihr Mitschüler muss eine Haftstrafe verbüßen.

Blumen und Kerzen für Keira in Berlin. Archivbild
Blumen und Kerzen für Keira in Berlin. Archivbild
Quelle: Paul Zinken/dpa

Wegen Mordes an der 14-jährigen Keira aus Berlin ist ein Mitschüler zu einer Jugendstrafe von neun Jahren Haft verurteilt worden. Das entschied das Landgericht Berlin. Der Mitschüler hatte das Mädchen erstochen. Der Tod Keiras hatte bundesweit Fassungslosigkeit ausgelöst.

Nach Gerichtsangaben hatte die Staatsanwaltschaft eine Jugendstrafe von neun Jahren und zehn Monaten für den Schüler gefordert. Die Verteidiger hatten auf eine deutlich geringere Haftstrafe plädiert.

Täter und Opfer kannten sich. Sie gingen auf dieselbe Schule. In Ermittlerkreisen hieß es, dass beide zu Hausaufgaben verabredet gewesen seien. Die Mutter hatte ihre blutüberströmte Tochter gefunden, als sie von der Arbeit kam. Ärzte schafften es nicht mehr, das Mädchen zu retten.

Der Jugendliche habe aus reiner Mordlust getötet, sagte eine Gerichtssprecherin. Dass Mordlust bei einem Jugendlichen angeklagt ist, sei ein sehr seltener Fall, hatte Anwalt Roland Weber schon zum Prozessauftakt betont. Das bedeute, aus Freude darüber zu töten, ein anderes Leben zu vernichten.

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