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Hamburg: Zehntausende für mehr Klimaschutz

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Greta Thunberg bei Demonstration - Hamburg: Zehntausende für mehr Klimaschutz

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Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl setzen Klimaaktivisten in Hamburg ein Zeichen. Zehntausende demonstrierten in der Hansestadt für Klimaschutz - unter ihnen auch Greta Thunberg.

Demonstration mit Greta in Hamburg
Für einen entschlossenen Kampf gegen den Klimawandel: Greta Thunberg und Tausende Demonstranten in Hamburg.
Quelle: Axel Heimken/dpa

Greta Thunberg, die HipHop-Combo Fettes Brot und eine Schweigeminute: Zehntausende Menschen haben am Freitag in Hamburg zusammen mit der schwedischen Klimaaktivistin ein Zeichen für einen entschlosseneren Kampf gegen die Erderhitzung gesetzt. Zwei Tage vor der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt forderten die Teilnehmer auf Plakaten entschlossene politische Initiativen für mehr Kliamschutz.

Auf Transparenten war unter anderem zu lesen: "Wir streiken bis ihr handelt" und "The earth is on fire". Die Polizei sprach von rund 20.000 Teilnehmern, die Organisatoren von "Fridays for Future" von 60.000.

Bei ihrem Auftritt sagte Greta Thunberg:

Die Entscheidungsträger verhalten sich immer noch so, als ob alles gut wäre und die Wissenschaft wird immer noch ignoriert.
Greta Thunberg

"Das ist das Jahr 2020. Und wir müssen jetzt echtes Handeln sehen", sagte die 17-Jährige. "Die Krise ist hier und jetzt und nicht in der fernen Zukunft. (...) Wir sind müde, konstant außen vor gelassen zu werden." Sie wisse nicht, wie Politiker ihren Kindern in die Augen schauen können, während sie ihnen die Zukunft stehlen.

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Gedenken an Opfer von Hanau

Zu Beginn der Demonstration unter dem Motto "Hamburg wählt Klima" legten die Teilnehmer eine Schweigeminute ein. Sie gedachten damit der Opfer der mutmaßlich rassistisch motivierten Gewalttat mit zehn Todesopfern im hessischen Hanau. "Wir sind traurig, wir sind wütend", sagte Yavuz Feroglu vom kurdischen Dachverband Nav-Dem.

Auch zahlreiche Politiker waren zu der Demonstration gekommen, darunter die Grünen-Chefs Robert Habeck und Annalena Baerbock sowie die grüne Hamburger Spitzenkandidatin Katharina Fegebank.

Musiker und Künstler, darunter die Hamburger Hip-Hop-Band Fettes Brot, engagierten sich ebenfalls. "Es ist für uns eine große Ehre dabei zu sein", sagte ein Bandmitglied. Nach dem Kurzkonzert zog der Demonstrationszug - angeführt von Greta Thunberg und der deutschen Aktivistin Luisa Neubauer - vom Heiligengeistfeld über den Rathausmarkt, Jungfernstieg und Gänsemarkt durch die Innenstadt.

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