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ZDF-Sendung feiert Jubiläum - Die "drehscheibe" wird 20

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Seit 1998 läuft die "drehscheibe" im ZDF und berichtet über die Ereignisse des Tages und ihre Auswirkungen auf unseren Alltag. Babette von Kienlin ist von Anfang an dabei.

"drehscheibe": Babette von Kienlin und Tim Nidernolte in der Studiokulisse. Zum Jubiläum ist die Zahl 20 in großen, roten Ziffern in die Studiokulisse integriert.
Babette von Kienlin und Tim Niedernolte
Quelle: ZDF/Angelika Stehle

Die "drehscheibe" feiert ihren 20. Geburtstag in der Ausgabe am Montag, 8. Januar 2018 um 12.10 Uhr. Babette von Kienlin ist seit 20 Jahren eines der Gesichter der Sendung.

heute.de: Sie sind seit dem Start der "drehscheibe" vor 20 Jahren als Moderatorin dabei: Wie blicken Sie auf diese zwei Jahrzehnte zurück?

Babette von Kienlin: Ich bin stolz, dass ich von Anfang an das Gesicht der "drehscheibe" sein darf. Als wir vor 20 Jahren anfingen, waren wir ein reines Ländermagazin und haben noch viel herumexperimentiert. Doch längst hat die "drehscheibe" ein klares Format und ist kein beliebiger Gemischtwarenladen mehr. Bei uns steht der Mensch im Vordergrund, was mir sehr am Herzen liegt. Die Anerkennung der Zuschauer spiegelt sich in der steigenden Quote wider. Aber wir entwickeln uns stetig weiter und bleiben in Bewegung - das ist für mich jeden Tag aufs Neue der Reiz und die Herausforderung.

heute.de: Was würden Sie als die Stärken der "drehscheibe" bezeichnen?

Von Kienlin: Die größte Stärke ist unser Team! Ich kenne keine Redaktion, die so schnell und flexibel auf alles reagieren kann. Ob Tsunami, Fukushima oder Anschlag in der Londoner U-Bahn - viele Ereignisse passieren kurz vor oder während unserer Sendezeit. Das fordert von allen höchste Konzentration und Einsatz bei extrem kurzem Vorlauf.

heute.de: An welche Sendungen erinnern Sie sich zurück, die besonders gut gelaufen sind?

Von Kienlin: An die "drehscheibe: WM-Extra". Wir haben 2006 für sechs Wochen unser Sendeformat geändert und uns voll auf die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland konzentriert - auf das "Sommermärchen". Und das, obwohl wir keine Rechte hatten, irgendwelche Spielausschnitte zu zeigen. Da muss man kreativ sein: Unvergessen unser Maskottchen, der Trikottausch und das Kickerspielen mit Sven Voss. Am Ende war ich richtig im Fußballfieber.

heute.de: Und was wünschen Sie der "drehscheibe" für die kommenden 20 Jahre?

Von Kienlin: Ich wünsche mir, dass wir es weiterhin schaffen, Marktführer am Mittag zu sein. Und ich hoffe, dass wir weiter so kreativ und offen bleiben wie bisher - aktuell, informativ und dabei unterhaltsam. Dass wir nah am Menschen sind und jeden Zuschauer willkommen heißen - Jung und Alt!

Das Interview führte Thomas Hagedorn

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