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29 Millionen Babys weltweit - Jede fünfte Geburt in Krisenland

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Anschläge, Krieg, Armut: Im vergangenen Jahr kamen 29 Millionen Kinder in Krisengebieten zur Welt.

Millionen Kinder wurden 2018 in Krisengebieten geboren.Archivbild
Millionen Kinder wurden 2018 in Krisengebieten geboren.
Quelle: Rafiq Maqbool/AP/dpa

In Krisengebieten wie Afghanistan, Somalia, Syrien, Südsudan oder Jemen sind 2018 laut Unicef mehr als 29 Millionen Babys geboren worden. Das bedeute, dass jedes fünfte Baby weltweit die erste Zeit seines Lebens in Chaos, Konflikt, Unsicherheit und Stress verbracht habe, teilte das Kinderhilfswerk mit.

Das führe vielfach dazu, dass die Babys unterernährt und verängstigt seien, schlecht schliefen oder aggressiv würden. Unicef-Chefin Henrietta Fore warnte vor "katastrophalen" Langzeitfolgen. Ein Unicef-Mitarbeiter aus dem Jemen berichtet, einige Kinder würden stundenlang vor Angst zittern und könnten nicht schlafen. Andere wären so unterernährt und traumatisiert, dass sie sich emotional von der Welt und den Menschen zurückzögen.

Millionen Familien hätten keinen Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln, sauberem Wasser, Hygiene oder einer sicheren und gesunden Umgebung, um sich zu entwickeln, sagt Unicef-Chefin Henrietta Fore.

Unicef: Familien brauchen dringend Hilfe

"Neben den offensichtlichen direkten Gefahren können die Langzeitfolgen eines solchen Starts ins Leben katastrophal sein", sagt Fore.

Was diese Familien brauchen, ist Frieden.
Henrietta Fore, Unicef-Chefin

"Was diese Familien brauchen, ist Frieden - aber bis dahin brauchen sie dringend mehr Unterstützung, um mit der Verwüstung um sie herum klarzukommen - 29 Millionen neue Leben und ihre Zukunft hängen davon ab."

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