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300 Gerettete auf dem Mittelmeer - Hunderte Flüchtlinge suchen Hafen

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Rettung mit ungewissem Ausgang: Helfer haben Hunderte Migranten im Mittelmeer geborgen - wissen aber nicht, in welchen Hafen sie sie bringen dürfen. Italien und Malta mauern.

«Ocean Viking» rettet weitere Migranten im Mittelmeer. Archivbild
«Ocean Viking» rettet weitere Migranten im Mittelmeer. Archivbild
Quelle: Julia Naue/dpa

Im Mittelmeer ist die Zahl der geretteten Bootsflüchtlinge wieder deutlich gestiegen. Die von den Hilfsorganisationen SOS Mediterranee und Ärzte ohne Grenzen eingesetzte "Ocean Viking" nahm rund 170 Migranten an Bord.

Die seit gut einer Woche mit 121 Geretteten an Bord ausharrende "Open Arms" nahm vor Malta weitere 39 Menschen auf. Unklar ist, wohin beide Schiffe die Menschen bringen werden. Italien und Malta haben ihre Häfen für Flüchtlingsschiffe weitgehend dicht gemacht.

Italien und Malta verweigern Rettungsschiffen immer wieder die Einfahrt in ihre Häfen und dringen darauf, dass andere EU-Staaten vorab zusichern, alle anlandenden Migranten zu übernehmen. SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen waren am vergangenen Sonntagabend zum ersten Einsatz mit der unter norwegischer Flagge fahrenden "Ocean Viking" von Marseille aus in See gestochen. Am Freitag retteten sie 85 Migranten vor der libyschen Küste und am Samstag noch einmal mehr als 80 im zentralen Mittelmeer.

Einen ausführlichen Bericht zum Thema lesen Sie hier:

Rettungsschiff Open Arms

Rettungsschiffe im Mittelmeer - "Open Arms" und "Ocean Viking" suchen Hafen 

Hilforganisationen haben wieder Hunderte Migranten im Mittelmeer geborgen - wissen aber nicht, in welchen Hafen sie sie bringen dürfen.

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