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Abkommen in Namensstreit - EU und NATO loben Athen und Skopje

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Mazedonien passt auf Wunsch von Griechenland seinen Namen an. Dafür darf es auf Mitgliedschaften in EU und NATO hoffen. Beide Organisationen sind erfreut.

Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg.
Der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg. Quelle: Ye Pingfan/Xinhua/dpa

Vertreter der EU und der NATO haben positiv auf die Beendigung des langen Namensstreits zwischen Griechenland und Mazedonien reagiert. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, das "historische Abkommen" gehe auf "viele Jahre der geduldigen Diplomatie" zurück. Dadurch sei der Weg für Mazedonien zur NATO frei.

EU-Ratspräsident Donald Tusk twitterte seine "aufrichtigen Glückwünsche" an die Ministerpräsidenten Alexis Tsipras und Zoran Zaev. "Dank Ihnen wird das Unmögliche möglich", so Tusk.

Jahrelange Streitereien

Jahrelang hatten sich Griechenland und Mazedonien um den Landesnamen der ehemaligen Jugoslawischen Republik gestritten. Nun haben sich die Regierungschefs beider Länder geeinigt. "Wir haben uns geeinigt. Ich bin glücklich", sagte Tsipras am Dienstag im griechischen Staatsfernsehen (ERT).

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Vorangegangen waren mehrmonatige Verhandlungen zwischen beiden Staaten Südosteuropas unter Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (UN). Wichtigster Punkt des Projektplans (Roadmap) zur Beilegung des Streits ist nach den Worten von Tsipras, dass der nördliche Nachbar Griechenlands seine Verfassung ändert und den Namen Mazedonien "mit einer zusätzlichen geografischen Bezeichnung" annimmt. Griechische Medien berichteten, der neue Name solle "Republik Nord Mazedonien" sein.

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