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Tragödie in Italien - Acht Tote nach Hauseinsturz bei Neapel

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Tag und Nacht hatten Helfer nach den Verschütteten gesucht - retten konnten sie keinen. Acht Menschen sind bei dem Einsturz eines Wohnhauses nahe Neapel ums Leben gekommen. Möglicherweise waren Baumängel ein Grund für das Unglück.

In Italien haben Rettungskräfte nach dem Einsturz eines Wohnhauses bei Neapel drei Tote aus den Trümmern geborgen. Fünf weitere Menschen werden noch vermisst.

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Das Mehrfamilienhaus in der Gemeinde Torre Annunziata am Fuße des Vulkans Vesuv war am Freitagmorgen eingestürzt. Acht Menschen wurden nach dem Unglück vermisst, darunter zwei Kinder. Einsatzkräfte suchten rund um die Uhr mit Spezialhunden nach den Verschütteten.

Am Samstag dann die erschütternde Nachricht: Alle Vermissten sind tot. Am Morgen fand die Feuerwehr in den Überresten des vierstöckigen Gebäudes die Leiche eines Achtjährigen. Seine 14 Jahre alte Schwester sei bei dem Unglück ebenfalls ums Leben gekommen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Szenen wie nach einem Beben

Die Bilder zeigten eine Szenerie wie nach einem Erdbeben: staubiger Schutt und Trümmer, Möbel in aufgerissenen Räumen, Einsatzkräfte, die teils mit den Händen nach den Verschütteten gruben.

"Für unsere Stadt ist es eine entsetzliche Tragödie", sagte der Bürgermeister der Küstengemeinde Torre Annunziata, Vincenzo Ascione, der Tageszeitung "La Repubblica". Warum das Haus einstürzte, blieb zunächst unklar. Anwohner berichteten, dass lediglich das Geräusch des Zusammenstürzens zu hören gewesen sei, aber kein Knall und keine Explosion.

Baumängel könnten Ursache sein

Zur Unglücksursache wurden Ermittlungen aufgenommen. Baumängel könnten ein Grund für den Zusammenbruch gewesen sein. In den unteren Stockwerken wurde nach Medienangaben renoviert. Anwohner der darüber liegenden Geschosse hätten danach Schäden in ihren Wohnungen festgestellt. Das angrenzende Gebäude wurde nun evakuiert. Ein Anwohner erzählte Medien auch, dass kurz vor dem Unglück ein Zug auf der nahe gelegenen Bahnstrecke vorbeigefahren sei.

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