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ADAC-Untersuchung - ÖPNV-Tickets: So groß sind die Preis-Unterschiede

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Wer in Mannheim Bus und Bahn fährt, kommt am günstigsten weg. In Nürnberg ist die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln am teuersten. Das zeigt ein Preisvergleich des ADAC.

Archiv: Eine einfahrende U-Bahn in der Berliner Haltestelle "Hallesches Tor" in Berlin am 26.12.2017
Die Berliner U-Bahn-Haltestelle "Hallesches Tor": In der Hauptstadt sind die Wochenkarten am teuersten.
Quelle: picture alliance/Geisler-Fotopress

Der öffentliche Nahverkehr ist in München im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten am günstigsten. Ein Monatsticket im Stadtgebiet der bayerischen Hauptstadt kostet 55,20 Euro, in Hamburg sind es hingegen 109,20 Euro, wie ein Preisvergleich des ADAC ergab. Die Elbmetropole belegt bei dem Vergleich von 21 Städten den letzten Rang.

Hinter München folgen beim Monatsticket die Städte Dresden (61,50 Euro), Hannover (63 Euro) und Karlsruhe (64 Euro), am unteren Ende rangieren vor Hamburg noch Köln und Bonn mit jeweils 98,50 Euro. Der Durchschnitt aller Verkehrsverbünde lag beim Monatsticket zuletzt bei 77,50 Euro.

Auch das Wochenticket ist in München mit einem Preis von 15,40 Euro am günstigsten, wie der ADAC an diesem Mittwoch mitteilte. In Berlin sind es 30 Euro, der Durchschnittspreis aller Städte liegt bei 25,87 Euro. Die Preise für Einzelfahrten und Tagestickets seien in München ebenfalls "moderat", erklärte der Automobilclub. Allerdings dürfe sich die Landeshauptstadt jetzt "nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern sollte das Streckennetz und Angebot weiterhin kontinuierlich ausbauen, um der steigenden Mobilitätsnachfrage gerecht zu werden", forderte der ADAC.

Der Automobilclub verglich für seine Analyse die Preise der sieben relevantesten Ticketarten im Stadtgebiet deutscher Städte mit über 300.000 Einwohnern.

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