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Bundeswehr-Projekte verzögern sich deutlich

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Aktueller Rüstungsbericht - Bundeswehr-Projekte verzögern sich deutlich

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Viel zu spät und teurer als geplant: Die großen Rüstungsprojekte der Bundeswehr werden so gut wie nie pünktlich fertig.

Verteidigungsministerin von der Leyen beim Besuch der Bundeswehr.
Verteidigungsministerin von der Leyen beim Besuch der Bundeswehr.
Quelle: Philipp Schulze/dpa

Die wichtigsten Rüstungsprojekte der Bundeswehr werden durchschnittlich mehr als fünf Jahre später fertig. Zudem werden sie zusammen 13,4 Milliarden Euro teurer als geplant. Das geht aus dem Rüstungsbericht des Verteidigungsministeriums hervor. Der Zeitverzug ist auf 62 Monate angestiegen.

Die Linke kritisierte die Mehrausgaben als "Verschwendung und Missmanagement". "13,4 Milliarden Euro brauchen wir für Schulen statt für Panzer", sagte der Verteidigungspolitiker Matthias Höhn.

Das Ministerium erstellt die Rüstungsberichte seit 2015 jedes halbe Jahr, der aktuelle ist der achte. Im ersten Bericht war eine durchschnittliche Verzögerung von vier Jahren und eine Kostensteigerung von 12,9 Milliarden Euro (29 Prozent) festgestellt worden.

Die Werte sind allerdings nicht eins zu eins vergleichbar, da immer mal wieder Projekte aus der Statistik genommen werden und neue hinzukommen.

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