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Regierung senkt Wachstumsprognose

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Altmaier stellt Zahlen vor - Regierung senkt Wachstumsprognose

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Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für dieses Jahr auf 0,5 Prozent gesenkt. Bundeswirtschaftsminister Altmaier machte aber Hoffnung: 2020 werde das BIP wieder zulegen.

Archiv: Containerterminal, aufgenommen am 10.07.2018 in Hamburg
Containerterminal (Archivbild)
Quelle: imago

Die Bundesregierung geht in diesem Jahr nur noch von einem geringen Wirtschaftswachstum aus, rechnet 2020 aber mit mehr Dynamik. Wirtschaftsminister Peter Altmaier teilte in Berlin mit, 2019 nur noch von einem Wachstum von 0,5 Prozent auszugehen. Die bisherige und bereits gesenkte Schätzung lag bei 1,0 Prozent.

Plus im kommenden Jahr

Belastend wirken unter anderem Handelsstreitigkeiten und die Unsicherheit rund um den Brexit, der viele Unternehmen in Europa bei Investitionen zögern lässt. 2020 wird dann aber mit einem Plus von 1,5 Prozent gerechnet.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres abgekühlt.
Peter Altmaier

"Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres abgekühlt", sagte CDU-Politiker Altmaier. "Die gute Nachricht ist - wir werden diese Schwächephase perspektivisch wieder überwinden." Der Arbeitsmarkt und damit die Löhne entwickelten sich gut. Die Baubranche brumme zudem weiter.

Altmaier: Ein Weckruf

Archiv: Zahlreiche Menschen in der Innenstadt von Leipzig, aufgenommen am 19.04.2014
Zahlreiche Menschen in der Innenstadt von Leipzig.
Quelle: dpa

"Dennoch muss uns die aktuelle Schwächephase der deutschen Wirtschaft ein Weckruf sein", so Altmaier. Er wolle zügig eine steuerliche Forschungsförderung für Firmen einführen. Insgesamt müsse die Regierung auf Belastungen für die Wirtschaft verzichten. "Konjunkturprogramme werden nicht benötigt." Es müsse aber Anreize geben bei Steuern und Abgaben sowie einen Bürokratieabbau.

Die tragende Säule der Wirtschaft bleibe der Konsum, ergänzte Altmaier. "Die erfreuliche Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an. Die Beschäftigung dürfte bis zum Jahr 2020 auf knapp 45,75 Millionen Personen steigen und damit so hoch liegen wie noch nie zuvor. Gleichzeitig fällt die Arbeitslosenquote auf den historischen Tiefstand von 4,6 Prozent."

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