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Junger Gamer ruft FBI auf den Plan

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Amoklauf angedroht - Junger Gamer ruft FBI auf den Plan

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Ein 13-Jähriger aus Bayern lässt sich in einem Computerspiel-Chat zu einer Amok-Drohung hinreißen. Das FBI wird aktiv.

"League of Legends"-Fans bei einer Übertragung. Archivbild
Mehr als 100 Millionen Spieler weltweit: "League of Legends"
Quelle: Paul Zinken/dpa

Ein 13-Jähriger aus Bayern hat mit einer Amokdrohung gegen die Entwicklerfirma des Computerspiels "League of Legends" in den USA das FBI auf den Plan gerufen. "Der Bursche" habe in einem Chat "sehr konkret einen Amoklauf im Studio der Firma angekündigt", sagte ein Polizeisprecher in Haßfurt.

Bei einem Gespräch zusammen mit dessen Eltern kam heraus: "Das Ganze war von ihm als Scherz gedacht." Er habe sich einsichtig gezeigt. Die Staatsanwaltschaft habe deswegen und im Hinblick auf das Alter des Jungen das Verfahren eingestellt.

Name bleibt beim FBI gespeichert

Nachdem Mitarbeiter der Firma aus Los Angeles den Chat entdeckt hatten, alarmierten sie die amerikanische Bundespolizeibehörde FBI. Diese ermittelte und gab die Erkenntnisse an die deutschen Kollegen weiter. Das bayerische Landeskriminalamt und die örtliche Polizei machten sich dann auf die Suche nach dem Autor der Drohung. "Das war zunächst nicht ganz einfach - wir hatten nur eine IP-Adresse", teilte der Sprecher weiter mit. Nach kurzen Ermittlungen fanden die Beamten Name und Adresse des Jugendlichen aus Haßfurt heraus.

Ganz folgenlos bleibt die Aktion für den Teenager nicht: "Sein Name ist in den Datenbanken des FBI gespeichert - das kann zum Beispiel zu einem Einreiseverbot in die USA führen", hieß es.

Das Computerspiel "League of Legends" wird nach Angaben der Entwicklerfirma weltweit von mehr als einhundert Millionen Menschen gespielt. Bei dem Action-Strategiespiel treten die Spieler einzeln oder in Teams als "Kämpfer, Schützen oder Magier" gegeneinander an.
Es wird auch bei E-Sport-Meisterschaften gespielt.

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