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Japan gedenkt Atombombenabwurfs

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Angriff auf Hiroshima - Japan gedenkt Atombombenabwurfs

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Zehntausende Menschen starben Ende des Zweiten Weltkriegs nach dem Abwurf einer Atombombe über Hiroshima. 74 Jahre später fordert der Bürgermeister der Stadt Abrüstung.

Mit Blick auf das Ende des Abrüstungsabkommens INF zwischen den USA und Russland hat Hiroshimas Bürgermeister zur atomaren Abrüstung in der Welt aufgerufen. Bei einer Gedenkzeremonie zum 74. Jahrestag des Abwurfs einer US-Atombombe auf die japanische Stadt rief er sein Land auf, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag von 2017 beizutreten.

Japans rechtskonservativer Ministerpräsident Shinzo Abe ging in seiner Rede am Gedenktag auf den Vertrag nicht ein. 1945 starben bei dem Angriff schätzungsweise 140.000 Menschen.

Um 8.15 Uhr (Ortszeit), dem Zeitpunkt, als ein US-Bomber die Atombombe über Hiroshima abgeworfen hatte, legten die Menschen eine Schweigeminute ein. Drei Tage nach Hiroshima warfen die Amerikaner eine zweite Atombombe über Nagasaki ab. Kurz danach kapitulierte das japanische Kaiserreich. Hiroshima ist heute ein weltweites Symbol für Krieg - und für Frieden.

Auch Bundesaußenminister Heiko Maas erinnerte an die Opfer und forderte eine atomwaffenfreie Welt:

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Österreichs Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein sprach sich für eine Abschaffung sämtlicher Atomwaffen weltweit aus: "Hiroshima und Nagasaki erinnern uns an die Unmenschlichkeit von Nuklearwaffen. Das Gedenken an die Opfer mahnt uns eindringlich, dass wir uns weiterhin aktiv für eine Welt ohne Nuklearwaffen einsetzen müssen", teilte sie in einer gemeinsamen Erklärung mit Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg mit.

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