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Arzt fordert Feuerwerksverbot

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Angriffe auf Rettungskräfte - Arzt fordert Feuerwerksverbot

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Feuerwerk kann lebensgefährlich sein. Angesichts straßenkampfähnlicher Szenen in Silvesternächten und Angriffen auf Retter fordert ein Arzt Konsequenzen.

Mann mit einem Böller in der Hand. Archivbild
Mann mit einem Böller in der Hand. Archivbild
Quelle: Marc Müller/dpa

Der leitende Oberarzt einer Berliner Notaufnahme hat sich für ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern an Laien ausgesprochen. Schon allein wegen gezielter Angriffe auf Rettungskräfte gehöre Pyrotechnik nicht in die Hände einer breiten Öffentlichkeit, sagte der Charite-Mediziner Tobias Lindner.

"Man sollte sich auf schöne Feuerwerke konzentrieren, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, so dass man das gemeinsame Erlebnis hat." Der "Straßenkampf" aber solle unterbunden werden.

Auch Naturschützer fordern, auf das Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) zitierte das Umweltbundesamt, demzufolge jedes Jahr zu Silvester rund 4.000 Tonnen Feinstaub freigesetzt werden. Allein diese Menge entspreche in etwa 15 Prozent der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. Dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zufolge fallen allein in den fünf größten Städten Deutschlands 191 Tonnen Silvesterabfall an - die am 1. Januar von mehr als 1.100 Mitarbeitern beseitigt werden. Mehr dazu hier.

Die Pyrotechnik schlug Krieger in die Flucht, imponierte Königen und machte diejenigen zu Helden, die sie beherrschten. Welches Geheimnis steckt hinter der jahrtausendealten Faszination für Feuerwerk?

Beitragslänge:
43 min
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