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AKK will sich in Sommerpause Klima vornehmen

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CDU-Chefin im ZDF - AKK will sich in Sommerpause Klima vornehmen

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Die CDU-Chefin weiß, dass die Koalition in Sachen Klimaschutz noch Handlungsbedarf hat. Im ZDF-Morgenmagazin betont sie, dass man bestehende Konzepte dringend überarbeiten müsse.

Ich habe klipp und klar gesagt: Wir müssen an unseren Konzepten noch einmal sehr hart arbeiten und werden jetzt einen intensiven Prozess starten.
Annegret Kramp-Karrenbauer

Bis September soll ein Klimakonzept erarbeitet werden - das hat der Koalitionsausschuss am Sonntagabend beschlossen. Hat man die Dringlichkeit des Themas bisher nicht richtig eingeschätzt? Dazu erklärt CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer, dass in den letzten Jahren, insbesondere 2017, vieles andere eine Rolle gespielt habe, Regierungsbildung zum Beispiel, die Debatten innerhalb der Koalition.

Das Thema Klima sei zu kurz gekommen. "Ich habe klipp und klar gesagt: Wir müssen an unseren Konzepten noch einmal sehr hart arbeiten und werden jetzt einen intensiven Prozess starten, was das Thema Energiesteuern, Abgaben, Umlagen angeht." Daher werde die Sommerpause auch keine Pause sein, sondern eine richtige Arbeitsphase. "Ehrlich gesagt: Ich freue mich darauf!"

AKK: Die Menschen fordern: "Werdet gefälligst besser!"

Liegt der Druck bei Klimathemen am aktuellen Höhenflug der Grünen? "Zuerst einmal haben wir das der Dringlichkeit des Themas zu verdanken", sagt Kramp-Karrenbauer. Die Menschen erklärten, was geliefert wurde, reiche nicht aus. Sie forderten: "Werdet gefälligst besser!" Und eine kluge Partei müsse einen solchen Ruf hören, so Kramp-Karrenbauer.

Die CDU wolle jetzt daran anknüpfen, was die Partei viele Jahre beim Umwelt- und Klimaschutz ausgemacht habe. Das sei eine Baustelle, die sie nun übernommen habe und "ich will das bis Ende September bearbeitet haben".

Tweet nach Görlitz-Wahl sorgte für Unmut

Im Zusammenhang mit ihrem Tweet, den sie nach der Wahl von CDU-Politiker Octavian Ursu zum Oberbürgermeister von Görlitz abgeschickt und der für Verärgerung gesorgt hatte, schlägt Kramp-Karrenbauer im ZDF leisere Töne an. "Ich bedanke mich für dieses Bündnis, weil uns das Ziel geeint hat, dass die AfD nicht in Verantwortung kommt", sagt sie. Die Wahl in Görlitz habe gezeigt, dass es eine "Alternative zur AfD" gebe - nämlich "gute aus der demokratischen Mitte heraus geführte Politik".

Die CDU-Chefin hatte am Sonntagabend getwittert, der Sieg des Christdemokraten Octavian Ursu gegen einen AfD-Kandidaten zeige, dass die CDU "die bürgerliche Kraft gegen die AfD" sei. Kritiker warfen ihr daraufhin vor, die wichtige Rolle der überparteilichen Unterstützer zu unterschlagen, die sich für Ursus Wahl eingesetzt hatten. Offenbar in Reaktion auf die Kritik veröffentlichte Kramp-Karrenbauer dann am späten Abend einen zweiten Tweet. "Natürlich ist der Sieg von Octavian Ursu der Sieg eines breiten Bündnisses, für das ich dankbar bin", schrieb sie.

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