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Exklusiv bei "Maybrit Illner" - AKK: "Merkel kann auch ganz schön laut werden"

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Erst Parteichefin, dann Kanzlerkandidatin? Annegret Kramp-Karrenbauer spricht mit Maybrit Illner über ihre Zukunft - und das, was sie anders machen würde als als Angela Merkel.

Annegret Kramp-Karrenbauer bewirbt sich als CDU-Parteichefin. Mit Maybrit Illner spricht sie über ihre Pläne - und was sie anders machen würde als Merkel. Mit der streite sie sich auch mal, wobei die Kanzlerin "dann auch mal ganz schön laut werden kann".

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Zwölf Bewerber gibt es für den CDU-Parteivorsitz, drei aussichtsreiche Kandidaten - einer von ihnen ist Annegret-Kramp Karrenbauer. Die Generalsekretärin der CDU erzählt im Gespräch mit Maybrit Illner, wie sie isch die Zukunft der Partei vorstellt - und dass sich sich auch manchmal mit der Kanzlerin streitet - die "durchaus ganz schön laut werden kann".

Könnte AKK auch Kanzlerin?

Und wie ist das jetzt mit der Kanzlerkandidatur? Sieht die Noch-Generalsekretärin der Partei sich auch als künftige Kanzlerin? Sie schloss es zumindest nicht aus. "Wenn man sich um das Amt der Parteivorsitzenden bewirbt, muss man das auch mit für sich klar machen", erklärt sie. Und betont gleichzeitg, dass die Wähler darüber entscheiden, wer letztlich Kanzler wird. "Meine Aufgabe ist es, dass die CDU so aufgestellt ist, dass sie eine Mehrheit gewinnt" - mit welchem Kandidaten auch immer".

Was würde sie anders machen als Merkel?

Im Gegensatz zu der derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel, will die frühere Ministerpräsidentin des Saarlands den Diskussionsstil innerhalb der Partei verbessern. "Vor allen Dingen in den großen Fragen zuerst die Diskussion in der Partei suchen", betont sie, "dann in die Regierungshandlung gehen". "Wir sind in der programmatischen Erneuerung", so Kramp-Karrenbauer, "da ist viel, was für die Zukunft geklärt werden muss".

Was hält sie vom UN-Migrationspakt?

Die Politikerin spricht sich ausdrücklich für den UN-Migrationspakt aus. Das Abkommen diene am Ende des Tages insbesondere deutschen Interessen.

War Merkels Entscheidung für die Flüchtlinge richtig?

Merkels Entscheidung aus dem Jahr 2015, in Ungarn gestrandete Flüchtlinge nach Deutschland einreisen zu lassen, verteidigt sie. Die Entscheidung sei, so Kramp-Karrenbauer, "zu Recht in einer humanitären Ausnahmesituation" getroffen worden. Die Auswirkungen hätten dann deutlich gemacht, "was am Aslyverfahren alles nicht funktioniert". Diese Missstände seien "Schritt für Schritt" besser geworden. Im Umgang mit kriminellen Asylbewerben sieht die Politikerin aber noch Verbesserungspotenzial.

Wie sähe ihre Lösung im Dieselskandal aus?

Angesprochen auf die Diesel-Krise fordert sie, die Verbraucher sollten stärker von den Strafzahlungen der Autobauer profitieren. Diese "sollten in einen Fond eingezahlt werden, der für Entschädigungen da ist" oder zu "Luftverbesserungsmaßnahmen in den Städten" beitragen - statt wie bisher den jeweiligen Landesregierungen zugute zu kommen.

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