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Anwälte fordern Vervierfachung - Streit um Haftentschädigung

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Stellt sich heraus, dass jemand unschuldig im Gefängnis saß, bekommt er pro Hafttag 25 Euro. Viel zu wenig, sagen Rechtsanwälte.

Pforte zur Justizvollzugsanstalt Moabit in Berlin. Archivbild
Pforte zur Justizvollzugsanstalt Moabit in Berlin. Archivbild
Quelle: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) beharrt auf seiner Forderung nach einer vierfach höheren Entschädigung für Menschen, die zu Unrecht im Gefängnis saßen. "Die Justiz in Deutschland muss ihre Opfer endlich angemessen entschädigen", forderte DAV-Präsident Ulrich Schellenberg. Derzeit werden 25 Euro gezahlt.

Die Justizminister der Länder hatten die Bundesregierung im November bei ihrer Herbstkonferenz einstimmig aufgefordert, einen Gesetzentwurf für eine höhere Entschädigung vorzulegen.

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