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Arbeits- und Berufsforschung - Homeoffice-Anteil steigt - langsam

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In immer mehr Firmen wächst die Bereitschaft, die Arbeit von zu Hause zuzulassen. Doch einer Studie zufolge wächst der Anteil derer, die das Homeoffice nutzen, nur langsam.

2017 arbeiteten 22 Prozent gelegentlich im Homeoffice. Symbolbild
2017 arbeiteten 22 Prozent gelegentlich im Homeoffice. Symbolbild
Quelle: Daniel Naupold/dpa

Der Anteil der gelegentlich von zu Hause aus Arbeitenden ist nach Erkenntnissen von Forschern in den vergangenen Jahren nur langsam gewachsen. Allerdings nutzen vermehrt auch Mitarbeiter ohne Führungsaufgaben das Instrument der Arbeit von zu Hause, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung.

Der Anteil der gelegentlichen Homeoffice-Arbeiter ist zwischen 2013 und 2017 lediglich von 19 auf 22 Prozent gestiegen.

Regelmäßig nutzen die Option, von zu Hause zu arbeiten, vor allem Service-, Verwaltungs- und Vertriebsmitarbeiter. Aber auch Beschäftigte im Vertrieb und im Marketing griffen zu Hause verhältnismäßig oft zum Laptop, um berufliche Aufgaben zu erledigen.

Firmen schätzen Flexibilität für Beschäftigte

Von den Firmen, die Arbeit von zu Hause anbieten, schätzen der Studie zufolge 62 Prozent vor allem die "Flexibilität für Beschäftigte", 55 Prozent von ihnen den Umstand, dass ihre Mitarbeiter damit besser Beruf und Familie vereinbaren können. 45 Prozent sind davon überzeugt, dass Homeoffice die Produktivität steigert.

Befragte Beschäftigte mit Homeoffice-Erfahrung wiederum schätzten neben der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf (52 Prozent) auch die Fahrzeitersparnis für den Weg zur Arbeit (55 Prozent).

Bilanz nicht ungetrübt

Ganz ungetrübt fällt die Bilanz von Zuhause-Beschäftigten dennoch nicht aus: So beklagen 40 Prozent von jenen, die innerhalb der normalen Arbeitszeit immer wieder mal berufliche Aufgaben von zu Hause erledigen, ein Verschwimmen der Grenze zwischen Arbeit und Freizeit.

19 Prozent glauben, dass unter regelmäßigem Homeoffice-Arbeiten der Kontakt zu ihren Kollegen leidet. Vier Prozent haben das Gefühl, dass ihre Chefs ihnen beim Arbeiten im Homeoffice "Minderleistung" unterstellten.

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