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Asselborn zu Brexit-Gesprächen - Beide Seiten wollen Lösung

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Großbritanniens Premierminister Boris Johnson möchte den Brexit-Vertrag ändern. Konkrete Vorschläge sind bislang nicht bekannt. Luxemburgs Außenminister hat noch Hoffnung.

Boris Johnson und Jean-Claude Juncker.
Boris Johnson und Jean-Claude Juncker.
Quelle: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

Im Brexit-Streit sieht Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn Einigungswillen bei Großbritannien und der EU. "Beide Seiten wollen eine Lösung", sagte Asselborn nach einem Besuch des britischen Premierministers Boris Johnson. "Beide Seiten haben dasselbe Ziel: Wir wollen keinen No-Deal."

Johnsons Gespräche mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und dem luxemburgischen Regierungschef Xavier Bettel hatten keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Dennoch nannte Asselborn die Treffen wichtig.

"Es war ein wichtiges Treffen in Luxemburg, weil man in aller Ruhe den komplizierten Problemen auf den Grund gehen konnte." Und er fügte hinzu: "Wenn man die Grundprobleme besser versteht, kommt man vielleicht auch zu der Erkenntnis, dass die Lösungen, an denen zwei Jahre gearbeitet wurde, nicht falsch sind."

Johnson will den Backstop streichen

Johnson will den EU-Austrittsvertrag ändern und insbesondere die Garantieklausel für eine offene Grenze in Irland streichen. Die EU besteht auf diesem sogenannten Backstop, weil keine bessere Lösung bekannt sei.

Bei den Luxemburger Gesprächen hatten beide Seiten vereinbart, die Beratungen über britische Änderungswünsche am Abkommen zu intensivieren. Doch wartet die EU nach Junckers Worten immer noch auf konkrete Vorschläge dazu aus London.

Die Brexit-Gespräche zwischen Großbritanniens Premier Johnson und EU-Kommissionschef Juncker haben keine Ergebnisse gebracht. ZDF-Korrespondentin Anne Gellinek aus Brüssel.

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