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Nach zwei Tagen Flug - Alexander Gerst mit Sojus-Kapsel an ISS angedockt

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Die drei Astronauten Alexander Gerst, Sergei Prokopjew und Serena Auñón-Chancellor sind auf der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Um 15:01 Uhr dockte die Sojus-Kapsel an.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst schwebt in die Internationale Raumstation (ISS).
Der deutsche Astronaut Alexander Gerst schwebt in die Internationale Raumstation (ISS).
Quelle: european space agency/dpa

Zwei Tage nach seinem Abschied von der Erde ist der deutsche Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation (ISS) angekommen. Seine Sojus-Kapsel dockte um 15.01 Uhr MESZ am Außenposten der Menschheit rund 400 Kilometer über der Erde an. Das Manöver lief automatisch ab. Nach einem Druckausgleich sollte die Verbindungsluke zwischen der Station und der Sojus rund zwei Stunden später geöffnet werden und für Gerst und seine Crew-Kollegen den Weg frei machen in ihr neues Zuhause in der Schwerelosigkeit.

Zweitägiger Flug zur ISS

Gerst war am Mittwoch mit einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur ISS abgeflogen. Zahlreiche Fans von "Astro-Alex" hatten bei Liveübertragungen in Deutschland mitgefiebert. Es ist Gersts zweite Weltraummission. Der Flug mit der Kapsel "Sojus MS-09" war planmäßig auf zwei Tage angesetzt worden.

Vor seinem Abschied in Baikonur hatte Gerst gesagt, was er als erstes machen werde, wenn er schwerelos durch die Luke schwebt: "Wir umarmen unsere Freunde, die wir viele Monate nicht gesehen haben." Mit dem Baden-Württemberger kommen der Russe Sergei Prokopjew und die US-Amerikanerin Serena Auñón-Chancellor in das Raumlabor. Dort werden sie von den US-Astronauten Andrew Feustel und Richard Arnold sowie vom Kosmonauten Oleg Artjemjew empfangen, die seit März im All sind.

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Astro-Alex beginnt Experimente in den nächsten Tagen

Die Mission "Horizons" (Horizonte) ist Gersts zweiter Einsatz im Weltraum. 2014 war er bereits für gut ein halbes Jahr im All. Damals hatte er als twitternder "Astro-Alex" viele Fans in Deutschland gewonnen. Der 42-jährige Geophysiker aus Baden-Württemberg versteht es als Teil seiner Pflichten, die Öffentlichkeit an seinen Erfahrungen und Entdeckungen im Kosmos teilhaben zu lassen. Die Europäische Weltraumorganisation Esa schätzt ihren Astronauten als Botschafter für die bemannte Raumfahrt. Gerst hat angekündigt, auch diesmal wieder twittern zu wollen.

In den kommenden Tagen kann Gerst gleich seine ersten Experimente durchführen. Rund 300 stehen auf der Agenda, davon 41 Versuche des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Doch schon kommende Woche muss sein ursprünglicher Plan angepasst werden, denn ein Außeneinsatz seiner US-Kollegen Arnold und Feustel ist für Donnerstag angesetzt. Gerst solle die beiden von innen unterstützen, sagte Volker Schmid, "Horizons"-Leiter beim DLR. "Dafür mussten wir ein Experiment verschieben." Gerst soll bis Dezember bleiben, im Herbst darf er als erster Deutscher das Kommando auf der Raumstation übernehmen.

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