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Nach Rückkehr von der ISS - Astronaut Gerst wünscht sich Reise zum Mond

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Gerade erst hat Alexander Gerst wieder festen Boden unter den Füßen, schon denkt er wieder ans All. Er wünscht sich im ZDF-Interview, auf den Spuren Neil Armstrongs zu wandeln.

Seit zwei Wochen ist Alexander Gerst zurück auf der Erde und gibt sein erstes Interview. Wie hat er den Aufenthalt auf der ISS empfunden? Was war anders als beim ersten Mal?

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Vor rund zwei Wochen kam Astronaut Alexander Gerst von seiner sechsmonatigen Mission auf der internationalen Raumstation ISS zurück zur Erde. Das Interesse an dem 42-Jährigen ist riesig. Doch er nimmt's gelassen. "Es ist einfach schön, wieder da zu sein", sagt er dem ZDF in einem ersten ausführlichen Interview nach der Landung.

Nachdenkliche Töne aus dem All

Vom All aus postete "Astro-Alex" viele unterhaltsame Bilder und Videos aus seinem Alltag, aber auch solche, die zum Nachdenken anregen sollten. "Eine Sache, die bei der zweiten Mission neu war, das war diese Dürre in diesem Sommer, die ich gesehen hatte", berichtet er. Wo Europa zuvor grün gewesen sei, habe es im Juli und August auf einmal braun ausgesehen.

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Vielleicht auch wegen dieser Eindrücke mahnte Gerst mehrfach zum rücksichtsvollen Umgang mit der Erde. In seiner letzten Video-Botschaft des ISS-Kommandanten vor seiner Rückkehr schickte er eine fünfminütige "Nachricht an meine Enkelkinder" und entschuldigte sich. "Im Moment sieht es so aus, als ob wir, meine Generation, euch den Planeten nicht gerade im besten Zustand hinterlassen werden." Die Menschheit sei derzeit dabei, das Klima zu kippen, Wälder zu roden, Meere zu verschmutzen, die limitierten Ressourcen viel zu schnell zu verbrauchen und "zum Großteil sinnlose Kriege" zu führen.

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Wieder auf der Erde rief er gemeinsam mit dem UN-Kinderhilfswerk Unicef dazu auf, die Erde zu einem besseren Ort für Kinder zu machen. "Unser Leben ist nur ein Wimpernschlag in der Geschichte der Erde. Wir sollten sie so hinterlassen, dass zukünftige Generationen hier auch noch leben können", erklärte der Wissenschaftler.

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Gersts Sehnsucht nach dem All bleibt

Im Interview mit dem ZDF erinnert sich Gerst auch an den gescheiterten Startversuch seiner Kollegen zur ISS. Am 11. Oktober war eine Sojus-FG-Rakete mit dem Nasa-Astronauten Nick Hague und dem russischen Kosmonauten Alexej Owtschinin nach zweiminütigem Flug ausgefallen. Das Notlandesystem brachte die beiden aber wohlbehalten auf den Boden zurück. Der Raktenstrahl sei plötzlich abgerissen. "Das heißt, es war plötzlich keine feine weiße Linie mehr da, die in den Himmel reicht, sondern die hat irgendwann aufgehört. Da wussten wir sehr schnell, das was schief ging." Durch einen Anruf habe es dann aber schnell Entwarnung gegeben.

Die Sehnsucht nach dem All ist für Gerst aber noch nicht gestillt: Gäbe es die Möglichkeit, würde er gerne zum Mond fliegen, sagt er. "Den mit eigenen Augen von Nahem zu sehen, vielleicht sogar darauf gehen. Wissenschaft zu betreiben, über uns selbst zu lernen, von Mondgestein zu lernen, wie die Erde entstanden ist. Wenn ich da dazu beitragen könnte, dann würde mich das sehr faszinieren."

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