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Globalisierungskritiker - Attac fordert Apple zum Steuerzahlen auf

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Seit heute ist Apples neues iPhone X erhältlich. Für den Konzern ein Milliarden-Versprechen. Für Globalisierungskritiker ein Anlass, auf Apples Steuertricks aufmerksam zu machen.

Das Apple Inc. Logo spiegelt sich auf einem Fenster außerhalb des Flagship-Store in New York am 18.01.2011
Sieht sich dem Protest der Globalisierungskritiker ausgesetzt: Apple. Quelle: reuters

Die Aktivisten von Attac protestierten zum Verkaufsstart des neuen iPhones vor dem Kölner Apple-Store. Sie beschmierten die Fensterfront des Geschäfts mit weißer Farbe und sprühten bunte Botschaften wie "zahlt die 13 Milliarden" und "unitary tax now" - "einheitliches Steuersystem jetzt".

"13 Milliarden Euro hat Apple nach einem geheimen Deal mit der irischen Regierung zwischen 2003 und 2014 nicht bezahlt", begründet Attac Deutschland den Protest auf Facebook. Die Globalisierungskritiker forderten: "Das aggressive Geschäftsmodell der Steuertrickser-Konzerne muss endlich gestoppt werden!" Dabei griff Attac auch SAP und Amazon an.

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Auch im südfranzösischen Aix-en-Provence protestierten Attac-Aktivisten gegen Apple. Vor dem dortigen Geschäft brachten sie einen großen Wurm am Apfel-Logo an, kippten etliche Äpfel vor dem Laden aus und schrieben "Bezahl deine Steuern!" an die Fassade.

Apple lässt seit Jahrzehnten einen großen Teil seines internationalen Geschäfts über Irland laufen. Durch eine Vereinbarung mit der irischen Regierung vermied der US-Konzern nach Angaben der EU die Besteuerung von nahezu sämtlichen Gewinnen, die er durch den Verkauf seiner Produkte im gesamten EU-Binnenmarkt erwirtschaftete.

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