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Auch Lohnunterschiede - Ostdeutsche arbeiten weiter länger

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Fast 30 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die Verhältnisse im vereinten Deutschland nicht überall gleich. Das gilt für Gehälter und für Arbeitszeiten.

Arbeitnehmer in Ostdeutschland
Arbeitnehmer in Ostdeutschland
Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten länger als im Westen - und verdienen weniger. 2017 leisteten Arbeitnehmer im Westen im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Ohne Berlin sind es 75 Stunden mehr.

Die Jahres-Bruttolöhne je Arbeitnehmer lagen im Westen mit 35.084 Euro um fast 5.000 Euro höher als im Osten (30.172 Euro). Die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann warnte, die Spaltung am Arbeitsmarkt halte auch fast 30 Jahre nach der Wende an.

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