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Auf Borneo statt auf Java - Indonesien plant neue Hauptstadt

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Schon jetzt liegen weite Teile Jakartas unter dem Meeresspiegel, hinzu kommen Erdbeben und Dauerstaus: Indonesien will seine Hauptstadt verlegen.

Blick auf Jakarta. Archivbild
Blick auf Jakarta. Archivbild
Quelle: Bagus Indahono/EPA/dpa

Indonesien will seine Hauptstadt auf die Insel Borneo verlegen und die Regierung sowie das Parlament aus Jakarta abziehen. Dies kündigte Präsident Joko Widodo auf Twitter an. Damit nehmen die Pläne, über die schon länger spekuliert wird, langsam Gestalt an.

Als neuer Regierungssitz sind vor allem die Provinzstädte Palangkaraya und Balikpapan im Gespräch. Jakarta droht zu versinken: 40 Prozent der Fläche befinden sich inzwischen unter dem Meeresspiegel. Zudem herrscht in der Mega-Stadt täglich ein Verkehrschaos.

Unter dem Meeresspiegel

Die Sorge vor Naturkatastrophen ist aber nicht der einzige Grund für die Umzugspläne: Die bisherige Hauptstadt hat offiziell zehn Millionen Einwohner, im Großraum leben mehr als 30 Millionen Menschen. Trotz einer neuen U-Bahn sind die Verkehrsprobleme enorm. Tag für Tag gibt es in Jakarta lange Staus. Zudem droht die Mega-City zu versinken: 40 Prozent der Fläche befinden sich inzwischen unter Meeresspiegel.

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