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Auftakt für Schutzprojekt - Rettung für die Feldhamster

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In Gotha wurde jetzt ein Feldhamster-Schutzprojekt gestartet. Der kleine Nager zählt zu den am stärksten bedrohten Säugetieren Westeuropas.

Feldhamster.
Flauschiger, aber selten gewordener Zeitgenosse: der Feldhamster.
Quelle: Uwe Anspach/dpa

Mit einem Modellprojekt sollen die vom Aussterben bedrohten Feldhamster geschützt werden. Bauern sollen etwa Getreidestreifen als Schutz für die Nager stehen lassen. Die auch vom Bund geförderte Aktion startete in Gotha. Das von der Wildtier Stiftung koordinierte Vorhaben umfasst fünf Länder: Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Lange galten Hamster als Schädlinge. In einigen Regionen gilt der Feldhamster ("Cricetus cricetus") bereits als ausgestorben.

Vor allem intensiv betriebene Landwirtschaft macht ihm zu schaffen. Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller hatte betont, dass Feldhamster auch wichtig für die Mischung des Bodens seien, da sie wertvollen Humus in tiefere Schichten wühlten. "Unser Ökosystem braucht sie und wir wollen diese heimische Art besser schützen." Ohne das Zusammenwirken von Behörden, Ehrenamtlichen und den Bauern sei das nicht möglich.

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