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Aus Angst vor neuen Protesten - Simbabwe schaltet das Internet ab

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In Simbabwe war es nach einer Verdoppelung des Benzinpreises zu heftigen Protesten gekommen. Nun reagiert die Regierung mit einem ungewöhnlichen Schritt.

Angst vor Protesten: Simbabwe schaltet Internet ab. Archivbild
Angst vor Protesten: Simbabwe schaltet Internet ab. Archivbild
Quelle: Tsvangirayi Mukwazhi/AP/dpa

Aus Furcht vor neuen Protesten der Opposition hat Simbabwes Regierung bis auf Weiteres eine völlige Abschaltung des Internets angeordnet. Der Schritt sei gerechtfertigt, weil es in sozialen Medien erneut Versuche gebe, Proteste zu organisieren, sagte der stellvertretende Informationsminister Energy Mutodi.

Der wichtigste Mobilfunkanbieter, Econet, wehrt sich vor Gericht gegen die Abschaltung. Bis zu einer Klärung müsse man jedoch der Anordnung der Regierung Folge leisten, hieß es.

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Bei Protesten gegen die drastische Erhöhung der Treibstoffpreise in Simbabwe sind mindestens drei Menschen getötet worden. Mehrere Menschen wurden verletzt.

von Sandra Theiß
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