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Aus Datenschutzgründen - SPD-Chefin gegen Gesichtserkennung

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Bei Fahndungen wollen Behörden vermehrt auf neueste Technik setzen. Doch gerade die Gesichtserkennung ruft mehr Kritik als Lob hervor - so auch aus der SPD-Spitze.

Eine Videokamera an einem Wohnhaus. Archivbild
Eine Videokamera an einem Wohnhaus. Archivbild
Quelle: Soeren Stache/dpa

SPD-Chefin Saskia Esken hat aus Datenschutzgründen ein europaweites Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum gefordert. Nicht von ungefähr habe selbst eine Stadt wie San Francisco solche Technologien verboten, sagte sie dem "Handelsblatt". Es sei ein erheblicher Eingriff in die Privatsphäre.

Aus der bisher schon "übergriffigen Technologie" könne bald "ein Instrument der umfassenden Überwachung" entstehen, das jedermann zur Verfügung stehen könnte - "ein Orwellscher Alptraum", kritisierte Esken weiter.

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