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Ausbildung im Ausland - Neuer Ansatz gegen Pflegenotstand

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In der Pflege fehlen zahlreiche Arbeitskräfte. Jens Spahn will Hilfe aus dem Ausland holen - und die soll bestens vorbereitet sein.

Jens Spahn muss den Pflegenotstand lösen. Archivbild
Jens Spahn muss den Pflegenotstand lösen. Archivbild
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Im Kampf gegen Fachkräftemangel in der Pflege will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) künftig im Ausland Pflegekräfte für Deutschland ausbilden lassen. Der Plan sei, im Ausland auszubilden und die künftigen Fachkräfte schon dort Deutsch lernen zu lassen, sagte Spahn der "Rheinischen Post".

Mit Ende der Ausbildung sollten sie dann in Deutschland ihre Arbeit starten können. Als mögliche Länder für eine Kooperation nannte er den Kosovo, Mazedonien, die Philippinen oder Kuba.

Sofortprogramm für mehr Stellen und bessere Ausbildung

Um die Personalnot in der Pflege zu lindern, sei zudem "gerade erst ein Sofortprogramm für mehr Stellen und bessere Ausbildung" beschlossen worden, das ab Januar greife, sagte Spahn der Zeitung. Im Koalitionsvertrag ist ein Programm für 8.000 neue Fachkräfte-Stellen in Pflegeeinrichtungen vorgesehen.

Die Bundesregierung hatte angekündigt, im Zuge des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes eine Kampagne zur Anwerbung von Fachkräften aus Nicht-EU-Staaten auch für die Pflege zu starten. Ein Baustein des Gesetzespakets soll die Beschleunigung der Verfahren zur Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse sein. Über Anwerbeprogramme wurden in den vergangenen sechs Jahren rund 2.500 Pflegekräfte aus Nicht-EU-Staaten nach Deutschland vermittelt. Nach Daten der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Bereich der Pflege in Deutschland rund 35.000 offene Stellen.

Was das Sofortprogramm Pflege ab 2019 beinhaltet, können Sie hier nachlesen:

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