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Australiens umstrittener Plan - Mit Virus gegen Karpfen-Plage

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Der Karpfen dominiert in vielen australischen Flüssen, obwohl er dort nicht heimisch ist. Das will die Regierung ändern. Experten sind alarmiert.

Karpfen können sich sehr gut auf viele Lebensräume einstellen.
Karpfen können sich sehr gut auf viele Lebensräume einstellen. Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa

Australien will dem in den 1860er Jahren eingeführten Karpfen den Garaus machen mit einer umstrittenen Strategie. Die Regierung plant, ein ansteckendes Herpes-Virus in Australiens größtem Flusssystem Murray-Darling-Becken einzusetzen. Dort machen die Karpfen 80 bis 90 Prozent der Fischmasse aus.

Ziel ist es, die Zahl der Karpfen zu verringern und heimische Arten zu schützen. Die Wirksamkeit schätzen Wissenschaftler aber eher als gering ein, heißt es im Wissenschaftsmagazin "Science".

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