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Strengere Regeln für Rom-Touristen

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Auswirkungen des Massentourismus - Strengere Regeln für Rom-Touristen

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Eine kurze Pause auf der berühmten Spanischen Treppe in Rom, bevor es zum Baden in den Brunnen geht? Das ist seit diesem Sommer in der italienischen Hauptstadt nicht mehr möglich.

Touristen sitzen auf der Spanischen Treppe in Rom. Archivbild
Gehört eigentlich zur Rom-Reise wie die Tour zum Kolosseum: Die Pause auf der Spanischen Treppe. Damit ist es jetzt vorbei.
Quelle: Nestor Bachmann/Zentralbild/dpa

Touristen dürfen nicht mehr auf der Spanischen Treppe in Rom sitzen: Polizisten vertrieben am Dienstag mit Trillerpfeifen Besucher, die sich auf den Marmorstufen ausruhen wollten.

Der Stadtrat hatte im Sommer einen Erlass verabschiedet, der es untersagt, sich auf Monumente zu setzen. Bei Zuwiderhandlungen drohen Strafen von bis zu 400 Euro. Verboten wurde etwa auch das Baden in Brunnen und das Spazieren ohne T-Shirt oder Hemd. Rom will damit die Auswirkungen des Massentourismus unter Kontrolle bringen.

Touristen hinterlassen Dreckspuren

Die im 18. Jahrhundert errichtete Spanische Treppe, die zur Kirche Trinita dei Monti führt, ist eine der berühmtesten Touristenattraktionen Roms. 2016 wurden sie für 1,5 Millionen Euro renoviert. Die Freitreppe war nicht nur durch Luftverschmutzung, sondern auch durch Kaugummis, Kaffee- und Rotweinflecken in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch andere italienische Städten versuchen mit strengeren Regeln, des Touristenansturms Herr zu werden. In Venedig beschloss der Stadtrat im Mai strikte Maßnahmen, um die Unesco-Welterbestadt besser zu schützen. Das bekamen kürzlich zwei deutsche Touristen zu spüren: Sie mussten 950 Euro Strafe zahlen, weil sie an der berühmten Rialtobrücke Kaffee kochten.

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