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Drei Tote und rund 20 Verletzte - Münster: Fahrer stammt aus Sauerland

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Ein Transporter fährt in ein Cafe in Münster. Drei Menschen sterben, viele werden verletzt. Der Fahrer Jens R. erschießt sich selbst. Er stammt laut ZDF-Infos aus dem Sauerland.

Ein Mann fährt mit einem Transporter in eine Menschenmenge, tötet zwei von ihnen und erschießt sich selbst. Die Polizei schließt einen terroristischen Hintergrund vorerst aus.

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Nach der blutigen Tat in Münster gehen die Ermittler nach ersten Ermittlungen nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. Bei dem Täter handelt es sich nach ZDF-Informationen um den deutschen Staatsbürger Jens R. Er wurde 1969 im Sauerland geboren und soll Kontakte in die rechtsextreme Szene gehabt haben.

Die Hinweise verdichten sich, dass er ein psychisch labiler Einzeltäter war. Laut Aktenlage der Behörden hatte er kürzlich versucht, sich selbst umzubringen. Polizisten durchsuchten am Samstag seine Wohnung.

Drei Tote und sechs Schwerverletzte

Jens R. hatte am Nachmittag in der Altstadt von Münster einen Kleintransporter in eine Gruppe von Menschen gesteuert. Nach Angaben einer Polizeisprecherin saßen sie vor dem auch bei Touristen sehr beliebten Restaurant "Großer Kiepenkerl" an Tischen. Bei der Tat starben insgesamt drei Menschen. Darunter auch der mutmaßliche Täter. Er erschoss sich nach der Tat selbst.

Durch den Aufprall wurden zudem rund 20 Menschen verletzt. Sechs davon seien schwer verwundet, einige von ihnen schwebten noch in Lebensgefahr, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Gerüchte um Komplizen

Die Einsatzkräfte untersuchten einen verdächtigen Gegenstand im Auto und prüften, ob er möglicherweise Sprengstoff enthielt. Unklar war nach der Tat zunächst, ob der Mann alleine handelte oder ob ihm geholfen wurde. Laut Polizei gab es Gerüchte, wonach zwei weitere Menschen aus dem Transporter gesprungen und geflüchtet seien könnten. Das sei aber nicht sicher, sagte ein Polizeisprecher.

Die Bundesregierung sprach den Opfern von Münster und ihren Angehörigen ihr Beileid aus. "Furchtbare Nachrichten aus Münster", schrieb die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Samstag auf Twitter. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen." Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) dankte auf Twitter den Rettungskräften vor Ort. "Müssen alles tun, um Hintergründe der Tat aufzuklären", schrieb sie.

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