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Grünen-Parteitag - Baerbock und Habeck im Amt bestätigt

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Annalena Baerbock und Robert Habeck bleiben das Führungsduo der Grünen. Baerbock erzielte bei der Wiederwahl sogar ein Rekordergebnis.

90,4 Prozent für Robert Habeck und 97,1 Prozent für Annalena Baerbock – ein Rekordergebnis. Auf dem Parteitag in Bielefeld haben die Grünen ihr Führungsduo im Amt bestätigt.

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Annalena Baerbock und Robert Habeck bleiben für zwei weitere Jahre das Führungsduo der Grünen. Baerbock wurde mit 97,1 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt. Ein Rekordergebnis - auch wenn es keine Gegenkandidatin gab. Habeck erhielt 90,4 Prozent der Stimmen. Auch er stellte sich ohne Gegenkandidaten zur Wiederwahl.

Baerbock und Habeck führen seit Januar 2018 gemeinsam die Partei. Seitdem sind die Umfragewerte der Grünen deutlich gestiegen. Im aktuellen ZDF Politbarometer kommen die Grünen bei der Sonntagsfrage auf 22 Prozent. Zudem legten die Grünen bei mehreren Landtagswahlen und bei der Europawahl zu.

Die Grünen haben ihr Führungsduo Baerbock und Habeck auf zwei Jahre wiedergewählt. Nun schöpft die Partei Selbstbewusstsein aus ihren Erfolgen, so ZDF-Korrespondent Schumacher.

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Baerbock stellt Roths Rekord ein

Baerbock erhielt in Bielefeld das beste Wahlergebnis in der Geschichte von Bündnis90/Die Grünen - die westdeutschen Grünen und das ostdeutsche Bündis 90 hatten sich 1993 zusammengeschlossen. Das bisher beste Ergebnis hatte die heutige Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth erzielt. Sie bekam 2001 in Stuttgart 91,5 Prozent.

Baerbock hatte bei ihrer ersten Wahl vor knapp zwei Jahren 64,5 Prozent bekommen, sie hatte dabei aber eine Gegenkandidatin. In Bielefeld stimmten 740 von 762 Delegierte für sie. Habeck verbesserte sein Ergebnis aus dem vergangenen Jahr von 81,3 auf 90,4 Prozent. Mit so deutlicher Unterstützung für die beiden hatte kaum jemand gerechnet.

Baerbock und Habeck wollen verändern und gestalten

Baerbock und Habeck nahmen die Wahl an. In ihrer Bewerbungsrede hatte Baerbock als Aufgabe für die Partei formuliert, "breitere Bündnisse" zu schaffen - "und zwar nicht mit denen, die genau so ticken wie wir, sondern mit denen, die uns wirklich herausfordern". Nur so könnten die Grünen verändern statt zu versprechen, auch wenn es anstrengend und kompliziert sei.

Wir müssen nicht nur Ziele formulieren, wir müssen sie auch umsetzen, im Hier und Heute.
Grünen-Chefin Annalena Baerbock

Habeck warb für eine mutige Politik. "Wenn aber die eigene Ängstlichkeit zum Gradmesser der Politik wird, dann ist Politik fertig", sagte er. "Da müssen wir den Unterschied machen. Wir müssen uns auf die Realität konzentrieren, wir dürfen uns nicht von Ängstlichkeit leiten lassen." Die Grünen seien keine Bürgerbewegung mehr. "Wir sind eine politische Kraft, die den Auftrag zur Gestaltung hat. Für diese Zeit sind wir gegründet worden, und jetzt lösen wir es ein."

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Kretschmann spricht von neuer Führungsrolle

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann schwor die Grünen auf eine Führungsrolle in der Politik ein. "Es wächst uns eine neue Rolle zu", sagte der bislang einzige Landes-Regierungschef der Grünen. "Das ist nicht mehr nur die Rolle, mitzugestalten, sondern auch mitzuführen." Die Partei haben zwei "Mega-Aufgaben", nämlich sich der Erhitzung des Erdklimas durch Treibhausgase und der Abkühlung des gesellschaftlichen Klimas durch Rechtspopulisten und Rechtsradikale entgegenzustellen.

"Jetzt wählen uns eben nicht mehr nur eingefleischte Ökos, sondern ganz viele Menschen suchen Orientierung bei uns und erwarten von uns realistische Antworten", sagte Kretschmann. Es sei richtig, was die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck anstrebten: "Wir müssen eine Bündnispartei werden, damit wir diese Führungsaufgabe mit übernehmen können."

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