Blauer Panther für Ulf Röller

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Bayerischer Fernsehpreis - Blauer Panther für Ulf Röller

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Er gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen für die Fernsehbranche: der Bayerische Fernsehpreis. ZDF-Korrespondent Röller bekam ihn nun für seine USA-Berichterstattung.

Ulf Röller mit dem Panther.
Ulf Röller mit dem Panther.
Quelle: Tobias Hase/dpa

Der frühere Leiter des ZDF-Studios in Washington, Ulf Röller, ist mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet worden. Röller wurde in der Kategorie Information für seine USA-Berichterstattung geehrt. "Ulf Röller hat in tausenden von Schaltgesprächen und Filmberichten den deutschen Fernsehzuschauern zu erklären versucht, wie sich die amerikanische Nation von den Obama-Jahren zur Trump-Ära wandelte", begründete die Jury ihre Entscheidung. "Es gelang ihm immer, kritische Distanz zur Regierungspolitik in Washington zu wahren, aber gleichwohl niemals einem wohlfeilen Antiamerikanismus das Wort zu reden."

Röller war von Oktober 2010 bis Anfang 2019 ZDF-Studioleiter in Washington, im Sommer übernimmt er die Leitung des Studios in Peking.

Gero von Boehm ebenfalls ausgezeichnet

In der Kategorie Kultur und Bildung wurde Gero von Boehm als Produzent und Regisseur von "Exodus? Eine Geschichte der Juden in Europa" ausgezeichnet. "Exodus?" ist eine von ZDF und 3sat koproduzierte Dokumentation mit Christopher Clark, die im ZDF als "Terra X"-Zweiteiler ausgestrahlt wurde und vorab in 3sat in einer 90-minütigen Fassung zu sehen war. Die Redaktion hatten Stefan Brauburger, Georg Graffe und Anja Greulich, die Leitung hat Professor Peter Arens (ZDF-Hauptredaktion "Geschichte und Wissenschaft").

In "Exodus? Eine Geschichte der Juden in Europa" spanne Gero von Boehm ein Panorama über 2000 Jahre schicksalsschwerer Geschichte auf, urteilte die Jury. "Mit diesem Film ruft uns Gero von Boehm erneut ins Gedächtnis: Was seit jeher gelten sollte, ist heute wichtiger denn je: In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Bedrohung durch Hass und Hetze."

Schauspielerin Anna Schudt beste Darstellerin

Schauspielerin Anna Schudt erhielt den Preis für die beste Darstellerin für ihre Leistung im Emanzipationsdrama "Aufbruch in die Freiheit". Der Film von Regisseurin Isabel Kleefeld skizziert die Emanzipation einer Ehefrau auf dem Land in den 70er-Jahren. Das Drehbuch stammt von Andrea Stoll, Heike Fink und Ruth Olshan. Verantwortliche Redakteurinnen im ZDF sind Caroline von Senden und Solveig Cornelisen.

"Anna Schudt gelingt es, mit ihrer Darstellung der Erika Gerlach von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln", heißt es im Urteil der Jury. "Sie verleiht dem Emanzipationsprozess, den der Film zum Thema hat, Würde und Authentizität und erschafft die Stimme einer Frau, die selten im Fernsehen gehört wird."

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