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Grenzsicherung hat Priorität

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Beauftragter der Kanzlerin - Grenzsicherung hat Priorität

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Ein Flüchtlingsstrom wie in 2015 darf sich nicht wiederholen, betont Norbert Barthle, ein Beauftragter der Kanzlerin. Er sieht sonst die EU als Ganzes in Gefahr.

Migranten schlafen an der türkisch-griechischen Grenze.
Migranten schlafen an der türkisch-griechischen Grenze.
Quelle: Yasin Akgul/dpa

Der Beauftragte der Bundeskanzlerin für die Deutsch-Griechische Versammlung, Norbert Barthle (CDU), hat die Sicherung der EU-Außengrenze in Griechenland als "Priorität Nummer eins" bezeichnet. "Nur wenn wir die Außengrenzen sichern können, haben wir die Garantie, dass sich 2015 nicht wiederholt", sagte Barthle.

Dies sei auch eine existenzielle Frage für die EU. "Wenn das nicht gelingen sollte, dann werden die Binnengrenzen wieder geschlossen und dann könnte Schengen endgültig scheitern."

Deutsch-griechische Wirtschaftskonferenz

Die Türkei hatte die Grenzen zur EU für Migranten für offen erklärt. Daraufhin machten sich Tausende auf den Weg zur griechischen Grenze. Barthle sagte weiter, die Situation an der türkisch-griechischen Grenze sei besorgniserregend. "Ganz offensichtlich werden die Flüchtlinge instrumentalisiert, um über diese Flüchtlingsbewegung ein weiteres Entgegenkommen der Europäischen Union zu erzielen." Es gelte, den Menschen vor Ort zu helfen.

"Wir lassen Griechenland nicht alleine.
Norbert Barthle

Am Montag kommen Politiker und Unternehmer in Berlin zu einer deutsch-griechischen Wirtschaftskonferenz zusammen. Erwartet werden auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis - die angespannte Lage an der griechisch-türkischen Grenze dürfte in ihren Reden eine wichtige Rolle spielen.

Griechische Sicherheitskräfte werden durch Rauch gesehen, bei Zusammenstößen in der Nähe des türkischen Grenzübergangs Pazarkule in Kastanies, Griechenland, aufgenommen am 06.03.2020

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von Isabella Falkner
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