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Bedrohte Galapagos-Inseln - Steinmeier-Appell zu Plastikmüll

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Plastikmüll bedroht nicht nur die Galapagos-Inseln, sondern die Meere weltweit. Präsident Steinmeier sieht uns alle gefordert.

Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender auf Seymour Norte.
Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender auf Seymour Norte.
Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei einem Besuch auf den Galapagos-Inseln ein Umdenken beim Plastikmüll angemahnt. Den Archipel habe man oft genug "Garden Eden" genannt. Doch das Paradies sei bedroht, sagte Steinmeier. Und diese Bedrohung gehe vom Plastikmüll aus.

"Wenn wir so weitermachen wie bisher, dann werden wir 2050 mehr Plastikmüll im Meer haben als Fische. Deshalb müssen wir umdenken, und das Umdenken können wir nicht dem Staat Ecuador überlassen", sagte er.

Artenvielfalt bedroht

"Allein auf der Insel, auf der wir hier sind, sind innerhalb von kurzer Zeit 22 Tonnen Plastikmüll angeschwemmt und eingesammelt worden. Aber alle hier vermuten, dass es das Zehnfache ist, das hier auf den Inseln des Galapagos Archipels jährlich angeschwemmt wird", so Steinmeier weiter. Das gelange in Fische, Seelöwen, Seebären und so komme der Plastikmüll in die Nahrungskette zurück.

Auch in der Aufzuchtstation für Schildkröten wurde deutlich, dass der Bestand mancher Schildkrötenart bedroht sei durch den immer größer werdenden Berg von Plastikmüll. In dem Zusammenhang betonte der Bundespräsident die Wichtigkeit für eine Unterstützung in Sachen Artenvielfalt in den Mittelpunkt.

Die Verantwortung für den Erhalt der Arten gerade auf den Galapagos Inseln "kann nicht nur die Verantwortung des Staates Ecuador und erst recht nicht nur die Verantwortung der Bewohner hier auf den Galapagos Inseln sein".

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