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Eröffnung in Pyeongchang - Olympische Spiele der Hoffnung

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Die Olympischen Winterspiele sollen Spiele der Annäherung und des Friedens werden - und die Entspannung zwischen Nord und Süd fördern.

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Nur im Sport vereint: Nord- und Südkorea mit der Flagge der "Koreanischen Halbinsel" Quelle: dpa

Nach Monaten mit Provokationen und Atom- und Raketentests der Nordkoreaner gab es zuletzt Signale der Entspannung aus dem Norden. Das koreanische Team wird nun gemeinsam hinter einer Einheits-Flagge einziehen und stellt ein gemeinsames Eishockeyteam der Frauen. Nordkorea hat auch mehr als 400 Musiker, Sänger, Kampfsportler und Cheerleader in den Süden entsandt.

Zwar gibt es Stimmen, die vor einer Propagandashow warnen, doch für viele Südkoreaner ist die Teilnahme des Nordens an den Winterspielen ein Grund zur Hoffnung – Hoffnung auf eine längerfristige Annäherung. "Unser Land ist geteilt, aber wir bereiten friedliche Spiele vor", sagt Seung-gang Jeon, eine Bewohnerin von Gangneung, wo die Hallensportarten ausgetragen werden.

Hoffnung auf bessere Beziehungen

Karte: Nord- und Südkorea
Karte: Nord- und Südkorea Quelle: ZDF

"Olympia ist wirklich ein Schritt voran, auch wenn es immer mal wieder Negatives gibt." Und Sujin Jeon, ebenfalls aus Gangneung, ergänzt: "Es ist gut, gemeinsame Veranstaltungen zu haben. Ich hoffe, unsere beiden Länder entwickeln dadurch bessere Beziehungen." Die beiden Frauen hoffen auch, dass es nach den Spielen nicht gleich wieder vorbei ist mit der Entspannung.

An den Winterspielen nehmen 2.900 Athleten aus 92 Ländern teil. Die deutsche Mannschaft wird mit Eric Frenzel an der Spitze ins Olympiastadion in Pyeongchang einlaufen. "Es ist eine große Überraschung für mich. Ich hoffe, es ordentlich zu machen", sagte der 29-jährige Olympiasieger in der Nordischen Kombination von 2014 zur Wahl als Fahnenträger im Deutschen Haus. Deutschland ist mit 153 Athleten vertreten.

Zehn Milliarden Euro für die Spiele

Pyeongchang ist bereit für die Spiele. So sieht es auch das Internationale Olympische Komitee: "Pyeongchang hat alles, was es für aufregende und historische Winterspiele braucht", sagte IOC-Präsident Thomas Bach. Umgerechnet mehr als zehn Milliarden Euro lässt sich das Land die Spiele kosten, inklusive neuer Sportstätten, Wohnviertel und einem Schnellzug, der die strukturschwache Region mit dem pulsierenden Seoul verbindet.

Aus dem Programm für die Show machte das Organisationskomitee  allerdings– wie so oft - ein großes Geheimnis. Lediglich das Motto der Eröffnungsshow hat Produzent Yan Yung Woong öffentlich gemacht: "Frieden in Bewegung"  heißt es. Für die Südkoreaner soll Pyeongchang so ein Ort der Annäherung und Olympia Spiele des Friedens werden.

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