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Bei Buchenwald-Gedenkfeier - Rose beklagt Rechtsruck in Europa

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An mehreren Orten wurde an die Befreiung der NS-Konzentrationslager vor 74 Jahren erinnert. In Buchenwald warnte Romani Rose vom Zentralrat der Sinti und Roma vor einem Rechtsruck.

Romani Rose. Archivbild
Romani Rose. Archivbild
Quelle: Christoph Schmidt/dpa

Anlässlich des 74. Jahrestags der Befreiung des NS-Konzentrationslagers Buchenwald hat der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, einen spürbaren Rechtsruck in Europa beklagt. Antisemitismus und Antiziganismus seien weit verbreitet, sagte er bei der Gedenkfeier auf dem Ettersberg.

Mit Blick auf die Europawahl am 26. Mai und mögliche Wahlerfolge von Rechtspopulisten sagte er, Europa stehe am Scheideweg. An der Gedenkfeier nahmen Überlebende aus 19 Ländern teil.

Im KZ Buchenwald und seinen Außenlagern wurden rund 56.000 Menschen ermordet oder starben durch Krankheit, Hunger, Zwangsarbeit und medizinische Experimente. Mehr als 8.000 sowjetische Kriegsgefangene wurden erschossen. Das KZ Buchenwald war eines der größten auf deutschem Boden.

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